Samstag, 23. Mai 2015

Ein ganzes halbes Jahr (Jojo Moyes)



Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Autor: Jojo Moyes
Preis: € 19,95 [D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 544
Verlag: Kindler
Reihe: -
Altersempfehlung: -
Meine Wertung: 5 Herzchen
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Inhalt 
Lou & Will.
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Cover 
Das Cover gefällt mir sehr gut, da es schlicht und zugleich ansprechend ist. Außerdem find eich die Symbolik, die hinter der Frau, die einen Vogel fliegen lässt sehr schön, wobei man dies erst nach dem Lesen des Romans versteht. Die Farbgebung gefällt mir auch sehr, genau wie die Mohnblumen, die willkürlich auf dem Buch verteilt sind.

Meinung 
Als ich das Buch in der Bücherei gesehen habe, habe ich mich gefreut wie ein Flitzebogen, da ich unbedingt wissen wollte, was hinter diesem Hype um dieses Buch steckt. Jedoch hatte ich meine Bedenken, dass sich die Handlung so wie bei »The One Plus One« ziehen würde und das Buch so an Qualität verlieren würde. Also habe ich mich mit eher mäßigeren Erwartungen daran gewagt. 
Schon von der ersten Seite war mir klar, dass es komplett anderes ist, ein Buch von Jojo Moyes auf Deutsch zu lesen, doch was ich las, gefiel mir. Die Geschichte wird aus Louisas Perspektive erzählt. Sie ist das typische nette Mädchen von nebenan, sodass es mir leicht fiel mich mit ihr zu identifizieren, obwohl sie ja fast neun Jahre älter ist als ich. Zudem war mir Lou sehr sympathisch, da sie ein sehr emotionaler, sensibler Mensch ist, diskret, mit einem manchmal schwarzem Humor. Will, der Mann, um den sie sich kümmert erschien mir zunächst sehr arrogant, doch je näher die Protagonistin ihn kennen lernt, desto mehr durchschaut man als Leser seine Fassade.
Auch die anderen Charaktere, selbst wenn sie nur kurz angerissen wurden, erschienen mir sehr lebendig und nicht allzu oberflächlich, sodass sich mir ein dreidimensionales Bald der Personen ergab.
auch die Abfolge der Ereignisse war schlüssig, sowie die zahlreichen ineinander verstrickten Entwicklungen von Charakteren, sowie der Handlung. Positiv an dem Schreibstil ist, dass, obwohl aus der 1. Person geschrieben wird, die ausführlichen Landschaftsbeschreibungen nicht zu kurz kommen. Außerdem schreibt die Autorin sehr gefühlsgeladen, beschriebt bestimmte Dinge ewig lang, sodass man das Gefühl hat direkt dabei zu sein. Trotz der Ausdehnung mancher Moment hat es sich kein einziges mal gezogen. Zu erwähnen ist auch noch, dass es auch ein paar Kapitel aus der Perspektive von anderen Personen gibt. Diese Einschübe haben mir auch sehr gut gefallen, da man so aus einem anderem Blickwinkel das Geschehen betrachten kann.
Das Ende hat mich überrascht und es war alles so emotional dass ich einfach nur noch Heulen musste!

Fazit
Das Buch ist den Hype definitiv wert. Es ist emotional mit außergewöhnlichen Figuren, einer außergewöhnlichen Handlung. Die Idee wurde einfach nur perfekt umgesetzt und es hat mich einfach total überrascht!
5/5 Herzchen

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