Freitag, 20. Juni 2014

Cassia&Ky- Die Auswahl (Allie Condie)

Für die 17-jährige Cassia ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: Heute erfährt sie, wen sie mit 21 heiraten wird – wen das System für sie ausgewählt hat. Es könnte jeder Junge aus Oria sein, doch zur großen Überraschung aller wird ihr bester Freund Xander als ihr Partner bekanntgegeben. 
Als Cassia sich später auf dem feierlich überreichten Mikrochip Informationen über Xander ansehen will, passiert etwas schier Unmögliches: Es erscheint das Gesicht eines anderen Jungen – das von Ky. Cassia ist schockiert und verängstigt. Das System macht keine Fehler! Und tatsächlich wird ihr von offizieller Seite versichert, dass es sich um ein einmaliges Versehen handelt. Aber Cassia geht Kys Anblick nicht mehr aus dem Kopf. Gibt es doch die Möglichkeit zu wählen?

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Cover
Dieses Cover gefällt mir sehr gut und hat meiner Meinung nach auch eine gewisse Aussage. Zu sehen ist ja ein Mädchen in einem schönen Kleid, dass ein Hochzeitskleid sein könnte. Und sie ist in einer Glaskugel gefangen. Sofort assoziiert man doch die Wörter wie »Zwang«, »Gefangenschaft« und »Kontrolle«. Und diese passen zum Buch.

Meinung
Ich bin durch die ganze Promotion die um dieses Buch gemacht wurde, darauf aufmerksam geworden und auch die Idee hat mich fasziniert. Und schon stand das gute Stück in meinem Bücherregal.
Die Gesellschaft in der Cassia lebt ist nahezu perfekt, da alles für die Menschen zumessen geregelt wird: Aktivitäten,Nahrungsaufnahme- einfach alles. Doch hat sie vielleicht doch zu viel Macht? Dies ist die Frage, die man sich auch am Anfang direkt stellt, da sie schließlich ihren Lebenspartner zugewiesen bekommt und sozusagen nicht selbst wählen kann. Die Geschichte beginnt gleich mit dem Paarungsball und nicht mit einer ellenlangen Vorgeschichte und das gefällt mir sehr gut. Dafür erhält man an passenden Stellen Einblicke in die Vergangenheit der Protagonistin. Ebenfalls wird ihre Gefühlswelt, ihr Inneres sehr lebhaft und bildlich beschrieben, sodass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Die Nebencharaktere sind wie aus dem Leben gegriffen und ich hatte sofort Sympathie für diese, vor allem für Cassias Familie.  Der einzige Kritikpunkt ist, dass es sich an manchen Stellen leicht gezogen hat.

Fazit
Ein wunderschöner Auftakt einer bestimmt lesenswerten Trilogie!

4,5/5 Punkten

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