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Samstag, 27. Dezember 2014

Geborgen- In unendlicher Weite (Veronica Rossi)



Titel: Geborgen- In unendlicher Weite
Autor: Veronica Rossi
Preis: € 9,99 [D]
Einband: broschiert
Seitenanzahl: 400
Verlag: oetinger
Reihe: Finale einer Trilogie
Altersempfehlung: 14-17 Jahre
Meine Wertung: 4,5 Herzchen
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Inhalt 
Nachdem Reverie von einem Äthersturm ausgelöscht wurde, erwacht Aria schwer verletzt in einer Höhle. Dennoch planen Aria und Perry, gemeinsam zur Blauen Stille aufzubrechen, um Perrys Stamm vor den verheerenden Stürmen in Sicherheit zu bringen. Doch schon bald werden sie zum Spielball ihrer skrupellosen Widersacher. Und um die Menschen zu retten, die sie lieben, lassen sich Aria und Perry auf einen gefährlichen Handel ein ...

Cover 
Das Cover ist im gleichen Design wie die Bände zuvor, nur das die Farbgebung diesmal ein feuriges rot ist. Dies spielt auf die Ätherstürme an, denn nun färbt sich der Himmel, bevor die tödlichen Trichter wie Blitze auf der Erde einschalten, in dieser Farbe, als dunkler Vorbote für eine Zeit, in der es Ätherstürme geben wird,die alles dem Erdboden gleichmachen.

Meinung 
Da ich absolut begeistert von dieser Reihe bin, war es für mich selbstverständlich auch das Finale zu lesen, zudem der zweite Band sehr spannend geendet hat. Die Tiden sind nun sicher in einer Höhe untergebracht um den immer heftiger werdenden Ätherstürmen zu entkommen. Aria wird mittlerweile von ihnen akzeptiert und als ein Teil dieses Stammes angesehen. Sie ist nach der Flucht aus dem zerstörten Reverie verletzt. Zudem sind unter den Tiden auch noch einige Siedler in die Höhe mit eingezogen, die knapp einstürzenden Biosphäre entkommen sind.
Doch Cinder, der Junge, der den Äther kontrollieren kann, wurde von Sable, dem Kriegsherren der Hörner, entführt und soll für ihn die Ätherwand öffnen, hinter der die »Blaue Stille«, der Ort, an dem es keine Ätherstürme gibt, verborgen liegt. Natürlich wollen Aria, Perry und Roar Cinder zurückholen und sie wissen auch, dass sie dafür ihrLeben auf's Spiel setzen müssen. zudem hat Rar noch eine Rechnung mit Saale zu begleichen. Doch Sable hat sich mit dem ehemaligen Herrscher von Reverse zusammengetan, mit Konsul Hess.
Der lebendige und ausführliche Schreibstil der Autorin hat mich wieder sofort gefesselt. Wie auch in den Bänden zuvor wird alles aus der dritten Person erzähl doch jeweils immer nur mit Einblick in die Gedankenwelt von Ara oder Perry.
Bei der Befreiungsaktion müssen viele Hürden überwunden werden, sodass ein permanente Spannung entsteht, ebenfalls gibt es im Plot einige unerwartete Wendungen.
Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist, dass es sich zu Beginn etwas gezogen hat, bis die Geschichte in den Gang kommt, dafür gibt es aber einen spannende Showdown und an manchen Stellen im Buch traute ich mich gar nicht weiterzulesen, aus Angst, die Handlung nicht verkraften zu können denn es heißt leider auch Abschied nehmen.

Fazit
Mit diesem Buch endete eine sehr lesenswerte Dystopie- Reihe. Mit ganz viel Gefühl und Spannung und einem wunderschönen Schreibstil erschafft die Autorin eine neue Zukunft, in die man unbedingt eintauchen sollte! Ein sehr gelungenen Finale, das eine sehr schöne Reihe beendet.

4,5/5 Punkten

Sonntag, 24. August 2014

Getrieben- Durch ewige Nacht (Veronica Rossi)

Endlich haben Aria und Perry seinen Stamm erreicht. Doch seine Leute trauen Aria nicht. Um den Anfeindungen zu entfliehen, macht sie sich gemeinsam mit Roar auf die Suche nach der Blauen Stille, dem Ort, an dem alle Ätherstürme ruhen und der auch Perrys Stamm retten kann. Während ihrer Abwesenheit taucht Kirra, die Anführerin eines befreundeten Stammes auf. Wird Perry ihren Annäherungsversuchen widerstehen?

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Cover
Das Cover ist wie beim ersten Band, nur in einer andern Farbgebung. Nicht besonders kreativ, aber so sieht man leicht, zu welcher Reihe dieses Buch gehört.

Meinung
Ich habe mich sehr gefreut die Fortsetzung der »Aria& Perry«- Trilogie zu lesen, da ich vom ersten Band absolut begeistert gewesen war.
Schon zu Beginn ist dieses sehr emotional und spannend. Vor allem als Aria beim Stamm der Tiden ist, wird sofort klar, wie angespannt das Verhältnis zwischen Siedlern und »Außenseitern« ist, zudem mal Aria von beiden Seiten etwas in sich trägt. Die Tiden, die mir umersten Band sympathisch gewesen waren, wurden hier sehr ungemütlich,intolerant, undankbar und abweisend, was ich teilweise nicht nachvollziehen konnte. Dafür aber wurde ich mit Roar sehr warm und mir hat es sehr gefallen, wie die Autorin die Freundschaft zwischen ihm und Aria beschreibt. Perry wächst an seinen Anforderungen als Kriegsherr und muss sich mit der Unzufriedenheit seiner Leute herumschlagen, obwohl er nur das Beste für sie will. Nach einem Anschlag auf Aria verlässt sie schließlich mit Road den Stamm um zu dem Kriegsherrn Sable zu reisen, der etwas über die Blaue Stille und ihre Lage weiß. Dort treffen sie auch auf Liv, Perrys Schwester, die Säble heirate soll. Zunächst war sie mir unsympathisch, doch dann schloss ich sie schnell ins Herz, da sie emotional, unerschrocken und mutig zugleich war, also die Kämpfernatur. das konnte ich von Kirra nicht behaupten. Schon vom ersten Moment an, war ich mir sicher, dass mit ihr irgendetwas nicht stimmte, denn ihr Verhalten ist äußerst seltsam...Das was mich persönlich leicht gestört hat war, dass Anfangs eine hohe Spannung vorhanden war, diese dann aber zur Mitte hin abgeebbt ist. Glücklicherweise kam dann am Ende sehr viel Aktion, Spannung und Drama.

Fazit
Der zweite Band schwächelt ein wenig, ist aber kein Lückenfüller, wie man vermuten könnte und überzeugt mit einem sehr gelungenem Ende!

4,5-5/5 Punkten

Samstag, 16. August 2014

Gebannt- Unter fremden Himmel (Veronica Rossi)

Die siebzehnjährige Aria lebt in einer Welt, die perfekter ist als die Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, die realer ist als jede Perfektion und in der wilde Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria will ihre verschollene Mutter wiederfinden, Perry ist auf der Suche nach seinem Neffen, an dessen Entführung er sich die Schuld gibt. Aria versucht, vor Perry zu verbergen, dass ihre Gefühle ihm gegenüber sich wandeln. Doch Perry hat dies längst schon entdeckt, aber nicht nur bei Aria, auch bei sich selbst.


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Cover
Das Cover finde ich relativ interessant, da es diesen einen hervorgehobene Buchstaben (in diesen Fall das »A«) gibt, der einen der Ätherstürme, die in dem Buch auftreten symbolisieren soll.

Meinung
Ich habe dieses Buch vor mehreren Jahren schon einmal gelesen und war nicht allzu sehr davon begeistert. Da ich aber keine Buchreihe beginnen kann ohne sie auszulesen, habe ich mich entschlossen es nochmal zu lesen. Vieles war mir total neu und ich konnte mich nur selten an einzelne Passagen erinnern. Die Geschichte wird abwechselnd aus der dritten Person erzählt, doch jeweils auf der Basis der Protagonisten, d.h., dass man immer nur einen Einblick in Arias/Perrys Gefühls- und Gedankenwelt bekommt. Obwohl sich beide Protagonisten zu Beginn hassen, waren mir beide sympathisch, da jeder seine seine Geschichte, Vergangenheit und Hintergrüne hatte, WARUM er in manchen Situation so handelte. Das Buch beginnt sofort spannend und diese Spannung führt durch das ganze Buch. Spannung wird einerseits durch die brenzligen Situationen erzeugt, die Aria und Perry bewältigen müssen, wie beispielsweise die heftigen Ätherstürme oder der Flucht vor Feinden, andererseits durch die Spannung die zwischen den beiden Hauptcharakteren herrscht. Die Autorin beschriebt sehr ausführlich, aber keineswegs langatmig, die Empfindungen und Sinneswahrnehmungen, sodass man sich sehr gut in diese Welt einfinden konnte.

Fazit
Der Auftakt einer Trilogie, der mich sehr begeistern konnte!

5/5 Punkten