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Donnerstag, 17. Januar 2019

Gemini-Projekt (Anthony Horowitz)

Gemini-Project (Anthony Horowitz)
256 Seiten | € 9,99 [D] | Taschenbuch | 3,5 Herzchen
Band zwei von elf
Verlag (Ravensburger) | amazon
INHHALT
Die jüngste Mission des 14-jährigen Superagenten Alex Rider führt ihn in das Schweizer Eliteinternat Point Blanc, eine teure Schule für missratene Söhne superreicher Eltern. Dort gehen merkwürdige Dinge vor: Das Internat ist abgeschottet wie ein Hochsicherheitstrakt und zur Begrüßung wird Alex ein Schlafmittel verabreicht. Seltsam: Seine angeblich so aufsässigen Mitschüler erweisen sich als eine Truppe angepasster, scheinbar ferngesteuerter Streber. Bei seinen Nachforschungen macht Alex eine grauenhafte Entdeckung …

DER ERSTE SATZ
Michael J. Roscoe war ein vorsichtiger Mann.

MEINE MEINUNG
Vorweg sei gesagt, dass dieses Buch der liebste Alex-Rider-Band meines zwölfjährigen Ichs war. Ich habe es geliebt und gefeiert und aus diesem Grund bestimmt schon fünf Mal gelesen. Nichtsdestotrotz habe ich mich gefreut wieder in die Geschichte einzutauchen. 
Ich habe sehr leicht wieder in die Handlung gefunden, da Alex zweiter Fall kurz nach seiner ersten Mission ansteht. Alex hat sich nach seinem ersten Fall deutlich verändert. Er ist deutlich gereift und ist nicht mehr der naive vierzehnjährige Junge, sondern äußert auch diesmal offen seine Version gegen den MI6, der ihn wieder als Spion rekrutiert. Auch dieses Mal sind Vorbereitungen nötig, die mir zum Teil gefallen haben, zu anderem aber war die Ausführung dieser eher überflüssig und hat nicht wirklich zur Handlung beigetragen, auch wenn diverse Szenen wirklich spannend und brenzlig waren.
Die Atmosphäre, die der Autor in dem Internat schafft, hat mir gut gefallen, ebenso, wie Alex entdeckt, was dort nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Jedoch hätte ich mir eine größere Zeitspanne gewünscht, in der dies stattfindet um mehr Spannung aufzubauen, sowie mehr in die Tiefe zu gehen. Das Finale war wieder spannend und vollkommen unerwartet, sodass ich dieses Buch mit einem positiven Gefühl beendet habe.

FAZIT
Eine tolle Zwischendurch-Lektüre, die einen durch ihre spannenden Handlung in den Bann zieht.
3+ / 5 Herzchen
Weitere Bände:

Hier geht es zu allen Rezensionen der Reihe.

Sonntag, 13. Januar 2019

Stormbreaker (Anthony Horowitz)

Stormbreaker (Anthony Horowitz)
256 Seiten | € 9,99 [D] | Taschenbuch | 3/5 Herzchen
Band eins von elf
Verlag (Ravensburger) | amazon
INHALT
Als Alex’ Onkel Ian bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, ahnt Alex, dass an dem »Unfall« etwas nicht stimmt. Alex wird zum britischen Geheimdienst zitiert und muss feststellen, dass sein Onkel gar kein Banker war, wie er immer behauptet hatte, sondern Agent. Ein Top-Agent, der allerdings einen ungelösten Fall zurückließ. Und nun verlangt der Geheimdienstchef von Alex, den Fall »Stormbreaker« abzuschließen. Alex gerät in ein lebensgefährliches Abenteuer, denn Stormbreaker ist ein Projekt, das nicht nur Englands Schulen auslöschen könnte …

DER ERSTE SATZ
Wenn es morgens um drei klingelt, gibt es immer schlechte Nachrichten.

MEINE MEINUNG
Vorweg sei gesagt, dass ich die Reihe rund um Alex Rider bereits mehrfach gelesen habe- den ersten Band mit elf Jahren und ich war immer wieder begeistert von den gefährlichen Missionen des erst vierzehnjährigen Geheimagenten. Doch wie sieht das zehn Jahre später aus?
Ich habe leicht in die Geschichte hineingefunden, vor allem, da der Autor  einen direkten Einstieg in das Geschehen macht, indem Alex mit dem Tod seines Onkels konfrontiert wird. Man lernt Alex als typischen Teenager kennen, der die Schule nicht wirklich mag, gerne Sport betreibt und seinen eigenen Kopf hat. Die anderen Charaktere, insbesondere die Agenten des MI6 waren deutlich beschrieben, zum Teil überaus grotesk, sodass ich beim Lesen ein deutliches Bild vor mir hatte. Jedoch hätte ich mir gewünscht, das vor allem Alex Verhältnis zu seinem Onkel als auch zu seinem Au-Pair Jack Starbright mehr ausgeführt wird, da diese beiden Personen doch eine sehr wichtige Rolle in seinem Leben spiel(t)en.
Die Action-Szenen waren spannend beschrieben als auch die Nachforschungen, die Alex auf Anweisung des Geheimdienstes ausführt. Gut gefallen hat mir auch, dass Alex kein unverwundbarer Protagonist ist, sondern die durchlaufenen Strapazen sichtbare (und Schmerzhafte) Spuren hinterlassen. Nichtsdestotrotz hätten ausführlichere Beschreibungen der brisanten Szenen dem Buch ganz gut getan, denn nicht selten war so eine Szene in weniger als einer Seite gelöst, was ich etwas schade fand (denn wer liebt bitte keine Spannung?). Das Finale war wirklich unerwartet und hat das Buch perfekt abgerundet.

FAZIT
Ein tolles Lesevergnügen für jüngere Leser, aber auch eine nette Zwischendurch-Lektüre für die etwas »ältere« Leserschaft. Ich freue mich schon auf Band zwei.
3 / 5 Herzchen

Donnerstag, 8. November 2018

KURZMEINUNG | Die fünf Tore- Teufelsstern (Anthony Horowitz)

Die fünf Tore (Anthony Horowitz)
368 Seiten | € 4,99 [D] | Taschenbuch | 3+ Herzchen
Band zwei von sechs
Verlag (Loewe)* | amazon
I N H A L T
Fassungslos beobachtet Matt, wie vier bewaffnete Männer auf den Wagen zukommen, der ihn vom peruanischen Flughafen abgeholt hat. Plötzlich durchbricht ein Schuss die Windschutzscheibe. Matt öffnet die Fahrzeugtür und rennt um sein Leben. Doch er weiß nicht, wohin er fliehen soll. Mit einem gefälschten Ausweis ist er in einem fremden Land, dessen Sprache er nicht spricht. Und er hat einen übermächtigen Feind, der sich mit dem Bösen verbündet hat.

D E R  E R S T E  S A T Z
Die Augen des alten Mannes leuchteten rot, denn die Flammen des Feuers spiegelten sich in ihnen.

M E I N E  M E I N U N G
Kurze Zeit nachdem ich Band eins gelesen hatte, habe ich zu der Fortsetzung der Reihe gegriffen. Ich habe leicht in die Handlung hineingefunden und konnte sogar, im Vergleich zu vorher eine gewisse »Bindung« zu Matt aufbauen, dessen Mut und Durchhaltevermögen man im Laufe der Handlung kennen lernt. Gut gefallen hat mir diesmalige Atmosphäre des Buches, da der Autor den Leser nach Peru entführt, ein Land, das sehr gespalten zu sein scheint. Ebenfalls war die Handlungsdynamik ein großer Pluspunkt, da der Protagonist von einer Station zur anderen gehetzt wird, sodass das Buch keine wirklichen Längen hat. Nichtsdestotrotz hat mir bei den dazukommenden Charakteren, sowie diversen entscheidenden Szenen die Tiefe gefehlt, sodass ich das Gefühl hatte, dass wichtige Handlungsstränge gar nicht zum Tragen kommen, da sie mit einem Satz abgehandelt wurden. Vor allem aufgefallen ist dies beim Finale: erst im letzten Kapitel als man die Ereignisse Revue passieren ließ, habe ich verstanden, was wirklich passiert ist, eben weil eine richtige Beschreibung in den Kapitel zuvor fehlte. Trotzdem hat mich das Buch unterhalten und ich werde die Reihe weiter verfolgen.

F A Z I T
Trotz seiner Schwächen hat mir dieses Buch aufgrund der Handlungsdichte besser gefallen als sein Vorgänger, sodass ich nun gespannt auf die Fortsetzung bin, von der ich hoffe, dass sie sich im Vergleich zu diesen Buch steigern wird.
3+ / 5 Herzchen


Weitere Bände:

Hier geht es zu allen Rezensionen der Reihe.

*Da der Verlag dieses Buch nicht mehr im Programm führt, kann ich leider nicht darauf verweisen.

Montag, 15. Oktober 2018

KURZMEINUNG | Die fünf Tore- Todeskreis (Anthony Horowitz)

Die fünf Tore- Todeskreis (Anthony Horowitz)
304 Seiten | € 4,99 [D] | Taschenbuch | 2,5 Herzchen
Band eins von sechs
Verlag (Loewe) | amazon

I N H A L T
Panisch fährt Matt aus dem Schlaf hoch. Er hatte wieder denselben Traum, wie schon so oft: Drei Jungen und ein Mädchen rufen ihn verzweifelt um Hilfe. Oder wollen sie ihn warnen?Matt weiß, dass er keine Zeit mehr zu verlieren hat. Er muss fliehen – bevor er Opfer einer dämonischen Verschwörung wird.

D E R  E R S T E  S A T Z
Matt wusste, dass es ein Fehler war.

M E I N E  M E I N U N G
Mit zwölf oder dreizehn Jahren habe ich dieses Buch das erste Mal gelesen und war begeistert: Horror und Spannung und Apokalypse. Drei Dinge, die in der Kombination bei Klein-Elisa Gänsehaut hervorgerufen haben. Nun, neun Jahre später, kommt von dieser nicht wirklich was an. Auch wenn ich die Idee und das Konzept hinter diesem Buch absolut genial finde- denn was gibt es Besseres als die Apokalypse zu verhindern?- so erschien mir die Umsetzung doch recht oberflächlich. Die brutale Horror-Elemente, die für eine unheimliche Atmosphäre gesorgt hätte, wurden nur kurz angerissen und haben somit bei mir ihre Wirkung verfehlt, beziehungsweise wurden nicht wirklich ausgebaut. Positiv hingegen war der flüssige Schreibstil des Autors und die Handlungsdynamik, die mich über die Seiten hat fliegen lassen.

F A Z I T
Dieses Buch war eine nette Unterhaltung für Zwischendurch, wobei mir einfach viel zu viel Atmosphäre gefehlt hat. Nichtsdestotrotz werde ich Band zwei lesen um zu sehen, wie sich die Handlung weiterentwickelt. Vor allem für jüngere Leser, so denke ich, ist das Buch deutlich spannender.
2,5 / 5 Herzchen