Mittwoch, 13. Januar 2021

LESEMONAT | Dezember 2020 📚

 Hallo alle zusammen!

Mit einer kleinen Verspätung gibt es nun meinen sehr unspektakulären Lesemonat Dezember, denn ich habe nur ein Buch gelesen (das mir dafür aber sehr gut gefallen hat!)

Hard Land (Benedict Wells)
352 Seiten | Rezension folgt
Neugierig? Hier gibt es mehr Infos

Das Buch, das ich gelesen habe, ist der neue Roman von Bendedict Wells, der im Februar im Diogenes-Verlag erscheinen wird. Da ich eine Ausbildung zur Buchhändlerin mache, habe ich über die Arbeit die Möglichkeit noch nicht erschienene Titel vorab zu lesen. Sobald das Buch erschienen ist, kann und darf ich hier auch meine Rezension veröffentlichen.

Lesende Grüße
Elisa

Mittwoch, 6. Januar 2021

Insel der verlorenen Erinnerung (Yoko Ogawa)

Insel der verlorenen Erinnerung (Yoko Ogawa)
352 Seiten | € 22,00 [D] | Hardcover | 4,5 Herzchen
Verlag (Liebeskind) | pustet

INHALT
Auf einer Insel, nicht weit vom Festland entfernt, prägen sonderbare Ereignisse das Leben. In regelmäßigen Abständen verschwinden Dinge, und zwar für immer. Zunächst sind es Hüte, dann alle Vögel, später die Fähre. Bald gibt es keine Haarbänder mehr und keine Rosen … Die Bewohner haben sich damit abgefunden, dass auch ihre Erinnerung immer weiter verblasst. Nur einige wenige können nichts vergessen. Deshalb werden sie von der Erinnerungspolizei verfolgt, die dafür Sorge trägt, dass alle verschwundenen Dinge auch verschwunden bleiben, nicht nur im alltäglichen Leben, sondern auch in den Köpfen der Menschen. Als eine junge Schriftstellerin herausfindet, dass ihr Verleger Gefahr läuft, von der Erinnerungspolizei festgenommen zu werden, beschließt sie, ihm zu helfen – auch wenn sie damit ihr Leben riskiert. Sie richtet im Untergeschoss ihres Hauses ein Versteck für ihn ein. Doch die Razzien der Polizei werden ständig ausgeweitet, und immer häufiger verschwinden Dinge. Die beiden hoffen auf die Fertigstellung ihres neuen Romans als letzte Möglichkeit, die Vergangenheit zu bewahren.

Sonntag, 20. Dezember 2020

Sieben Richtige (Volker Jarck)

Sieben Richtige (Volker Jarck)
320 Seiten | 22,00€ [D] | Hardcover | 4  Herzchen
Verlag (Fischer) | pustet.de

INHALT
Ein kleines Mädchen, zur falschen Zeit an der falschen Kreuzung. Ein Umzugswagen, der nicht an sein Ziel kommt. Eine viel zu traurige E-Mail, eine Frau, die auf ihre Möbel wartet, und ein Abend in Rom mit zu viel Gin im Tonic. Nur ein paar Sekunden verändern und verbinden die Lebenswege von Greta, Victor, Eva und all den anderen. Irgendwo zwischen Bochum und Boston glauben sie an ihre Träume, an die Zukunft oder an das Glück, einmal die Hauptrolle im Leben eines anderen zu spielen, bevor die Jahre vorbeiziehen. Und jeder Winterspaziergang kann das unvergessliche Kapitel eines richtigen Lebens werden.

Dienstag, 15. Dezember 2020

LESEMONAT | November 2020 📚

 Hallo alle zusammen!

Im rasenden Tempo geht es auf Weihnachten zu, worauf ich mich persönlich aber sehr freue. Um mich auf die Feiertage einzustimmen, bin ich fleißig ab Weihnachtslieder, Plätzchen futtern und kitschige Weihnachtsfilme schauen. Außerdem gestalte ich für meine Kollegen einen Adventskalender und es macht mir sehr viel Spaß, mich bei diesem kreativ austoben zu können.
Im heutigen Beitrag möchte ich euch gerne die Bücher vorstellen, die ich im November gelesen habe. Ein ziemlich bunter Mix aus Leseexemplaren und Jugendbüchern, der das Lesen ziemlich spannend und abwechslungsreich gestaltet hat. Und das Beste: Alle Bücher haben mir richtig gut gefallen!

Gelesene Bücher: 4
Anzahl der Seiten: 1472
Top / Highlight: -
Flop / Enttäuschung: -

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Quasi (Sara Mesa)

Quasi (Sara Mesa)
144 Seiten | € 18,00 [D] | broschiert | 4 Herzchen
Verlag (Wagenbach) | pustet.de

INHALT
Von außen ist das Versteck zwischen Büschen und Bäumen nicht zu sehen. Jeden Tag begegnen sich dort ein junges Mädchen und ein deutlich älterer Mann. Die magnetische Geschichte einer Beziehung, die nicht vorgesehen ist – und ein doppelbödiger Roman, in dem vieles anders ist, als es scheint.
Alles beginnt im Spätsommer, in einem Park. Als er plötzlich vor ihr steht, fühlt sie sich überrumpelt. Quasi ist »quasi vierzehn« und schwänzt nicht zum ersten Mal die Schule. Der Alte ist freundlich, schüchtern fast, gar nicht wie die anderen Männer, denen sie schon begegnet ist.
Am nächsten Tag kommt er wieder. Der Alte liebt nichts mehr als Vögel und die Musik von Nina Simone, arbeiten will er nicht. Quasi glaubt, allein zu sein in der Welt, die Gleichaltrigen sind ihr fern und fremd. Sie findet sich uninteressant, wäre gern abenteuerlustiger, vielleicht verführerischer. Den Alten scheint das nicht zu kümmern. Aber was steckt dann hinter den »falschen Verdächtigungen«, von denen er erzählt? Tage und Wochen vergehen so: redend und schweigend im Gebüsch, und zugleich wächst die Gefahr, entdeckt zu werden – von den Eltern, der Schulbehörde oder anderen Parkbesuchern. Quasi weiß, dass etwas passieren muss … Reduziert und mit beunruhigender Unterströmung erzählt dieser kurze Roman von zwei Außenseitern – und nähert sich langsam dem Tabu einer Beziehung, an der alles verdächtig, ja fast unerträglich erscheint.