Donnerstag, 19. April 2018

Royal- Ein Leben aus Glas // Ein Königreich aus Seide // Ein Schloss aus Alabaster (Valentina Fast)

  

Titel: Royal- Ein Leben aus Glas // Ein Königreich aus Seide // Ein Schloss aus Alabaster
Autor: Valentina Fast
Preis: je € 3,99 [D]
Einband: E-Book
Seitenzahl: 235 // 224 // 249
Verlag: impress (Carlsen)
Reihe: Band eins bis drei einer Hexalogie
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Meine Wertung: 4 Herzchen
Kaufen? Band 1: amazon | Verlag
Band 2: amazon | Verlag
Band 3: amazon | Verlag
Inhalt
Band 1: Viterra, das Königreich unter einer Glaskuppel, ist der einzige Ort auf Erden, an dem die Menschen die atomare Katastrophe überlebt haben. Um die Bevölkerung bei Laune zu halten, findet dort alle zwei Jahrzehnte die große Fernsehshow zur Königinnenwahl statt. Aber diesmal ist alles anders. Diesmal will der Prinz ein Mädchen finden, das ihn um seiner selbst liebt. Vor den Augen des gesamten Königreichs soll die siebzehnjährige Tatyana zusammen mit den schönsten Mädchen des Landes um die Gunst vier junger Männer buhlen, von denen keiner weiß, wer der echte Prinz ist. Sie würde alles darum geben, nicht teilnehmen zu müssen. Aber auch sie kann sich dem Glanz eines Königslebens nur schwer entziehen …

Band 2: Die entscheidenden Tage des Wettbewerbs um die Gunst des unbekannten Prinzen haben begonnen. Tatyana und den anderen Mädchen wird die erste Aufgabe zugewiesen und sie erfordert nicht wenig Einfallsreichtum und Geschick. Gleichzeitig beginnen sich die vier möglichen Prinzen Abend für Abend mit jedem der Mädchen zu treffen. Die Spannung steigt. Mit wem wird wohl Tatyana ausgehen müssen? Und was, wenn er sie nicht mag? Doch dann passiert eines Nachts etwas, mit dem sie am wenigsten gerechnet hat…

Band 3: Nur zwölf Mädchen sind in der prunkvollen Fernsehshow zur Wahl der Prinzessin übriggeblieben und immer noch weiß niemand, wer von den vier jungen Männern der wahre Anwärter auf den Thron ist. Tatyana ist das aber mittlerweile egal. Ihr Herz schlägt bereits für einen von ihnen und was sie auch versucht, sie kann nichts dagegen tun. Erst als ihre Erinnerung an das zurückkehrt, was wirklich in der Nacht des Meteoritenschauers passiert ist, beginnen ihre Gefühle wieder zu schwanken…

Die ersten Sätze
Band 1: Das hier ist meine Geschichte.
Band 2: Wenn ich heute auf diese ersten Tage des Wettbewerbs zurückblicke, kann ich über meine grenzenlose Naivität nur mehr den Kopf schütteln.
Band 3: Ich erinnern mich noch daran, als wäre es gestern gewesen: dieses berauschende Gefühl, dort oben auf der Treppe zu stehen und zu Phillip hinabzusehen.

Meine Meinung
Diese Reihe hat schon seit ihrem Erscheinen mein Interesse geweckt- nicht nur wegen des vielversprechenden Inhalts, sondern auch wegen der vielen positiven Resonanzen. Abgesehen davon sind die Cover ein absoluter Traum und treffen meinen Geschmack.
Da die ersten drei Bände inhaltlich sehr zusammenhängen (unter anderem wegen der unerwarteten Cliffhanger) und ich nicht zu jedem einzelnen E-Book eine kurze Rezension verfassen wollte (vor allem da sich Vieles nur wiederholt hätte), so habe ich beschlossen in diesem Post die ersten drei Teile zu rezensieren um einen möglichst großen Einblick in die erste Hälfte der Royal-Reihe zu geben.


Charles in »Ein Schloss aus Alabaster« | Kapitel 7
Diese spielt in beziehungsweise unter einer großen Kuppel, in einem Land namens Viterra. Zeitlich betrachtet befinden wir uns im Jahr 2103. Und auch wenn dies deutlich in der Zukunft liegt, so finden sich in Viterra neben modernen Elemente (z.B. herkömmliche Haushaltsgeräte), die aus der heutigen Zeit stammen, auch Elemente (z.B. Kleidung und Transportmittel), die ihren Ursprung im 19. und/oder 20. Jahrhundert haben. Vor allem war dies an den Ungangsformen, die die Menschen dort pflegen, erkennbar. Diese "Welt" hat mir ausgesprochen gut gefallen, nicht nur aufgrund ihres ganz besonderen Charmes sondern auch weil diese durchdacht war und Hand und Fuß hatte.
Die 17-jährige Tanya, unsere Protagonistin war ein sehr vielseitiger Charakter, der mir zu einem sympathisch war, zu anderem mich aber den ein oder anderen Moment zur Weißglut getrieben hat. Einerseits ist sie gerissen, nicht auf den Mund gefallen und mutig, andererseits verhält die sich manchmal sehr naiv und hormongesteuert (welche Eigenschaften mich meine Nerven gekostet haben, erklärt sich wohl von selbst). Da sie aber auch ihre schwachen Momente hatte und sie nicht nur einmal wegen des Drucks, der in der Auswahl herrscht, zerbricht, war sie eine sehr authentische Person, denn allzu oft meistern Protagonisten Probleme jeglicher Art ohne emotional labil zu werden, was natürlich nicht immer realistisch ist.
Henry in »Ein Schloss aus Alabaster« | Kapitel 11
Erwähnenswert ist auch Claire, eine weitere Kandidatin, die sich nicht nur als absolut quirlig und liebenswert erweist, sondern sich auch zu Tanyas bester Freundin entwickelt. Wie hier das Thema Freundschaft aufgegriffen und behandelt wurde hat mir echt gut gefallen- viel zu selten liest man Bücher in dem eine beste Freundschaft so ausführlich behandelt wird. Auch die vier "Prinzen" waren sehr unterschiedlich gestaltet und als Leser habe ich mir natürlich immer die Frage gestellt, wer nun der wahre Thronfolger ist. Durch zahlreiche Anspielungen habe ich nicht nur einmal meine Meinung geändert- dieses Rätselraten hatte durchaus seinen Reiz.
Zu kritisieren habe ich jedoch, dass einer der Prinzen erst in Band drei öfters erwähnt wird und sich dann aber ganz anders verhält, als man ihn kennengelernt hat. Diese abrupte Veränderung war weder authentisch noch nachvollziehbar.
Sehr gut gefallen hingegen hat mir die Dynamik und Interaktion zwischen den einzelnen Charakteren, die einerseits äußerst witzig, andererseits aber auch sehr nervtötend waren, gefallen. Letzteres traf auf Tanya und Phillip (ihrem Love Interest) zu- dieses EWIGE hin-und her hat mich irgendwann nur noch genervt. 
Der Plot konnte mich fesseln, da die Auswahl nicht nur auf gutes Aussehen Wert gelegt hat, sondern die Kandidatinnen auch Aufgaben zu bewältigen hatten um in die nächste Runde zu kommen. Durch das Leben im Palast wird die Protagonistin mit zahlreichen Intrigen und Geheimnissen konfrontiert und es war sehr interessant mit ihr diesen nachzuforschen. Außerdem tritt aufgrund diverser Ereignissen die Frage auf: Ist etwas hinter der Kuppel, wenn ja, was? Dies hat mich natürlich total gepackt und somit hat das Ganze eine unerwartete Richtung eingeschlagen- im positivem Sinne. 
Tanya in »Ein Schloss aus Alabaster« | Kapitel 16
Der flüssige Schreibstil der Autorin hat zudem beigetragen, dass man beim Lesen über die Seiten fliegt und nicht aufhören möchte, da die Geschichte ein gewisses Suchtpotential hat. Natürlich ist Royal kein literarisches Meisterwerk, doch dafür gute Unterhaltungsliteratur. Jedoch habe ich zu kritisieren, dass sich manche Phrasen beziehungsweise Wörter auffällig oft wiederholen. Des Weiteren bedienen die Bücher von vorne bis hinten die typischen Mann-Frau-Klischees, wobei sich das zum Teil auf das traditionelle Rollenbild Viterras zurückführen lässt. [Dieser Vertretung von Stereotypen bin ich eher abgeneigt einstellt, da ich den Anspruch an aktuelle Bücher habe, dass sie die Diversität unserer heutigen Zeit aufgreifen, da diese einfach zu unserem Gesellschaftsbild dazugehört. ]


Fazit
Diese Reihe hat mich total gefesselt. Zu einem wegen des Weltkonstrukts, zu anderen wegen der Charaktere sowie des unterhaltsamen Plots. Auch wenn es einige Kritikpunkte gibt, so haben die ersten drei Teile einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen.
4 / 5 Herzchen

Dienstag, 17. April 2018

Interview mit einem Vampir (Anne Rice)



Titel: Interview mit einem Vampir
Autor: Anne Rice
Preis: € - [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 288
Verlag: Goldmann
Reihe: Band eins von elf
Altersempfehlung: -
Meine Wertung: 3,5 Herzchen
Kaufen?    amazon | Verlag*






Inhalt 
Er ist so schön wie ein Engel und so unverletzbar wie ein Gott: Lestat de Liancourt, der ewige Rebell unter den Vampiren, Beherrscher der Finsternis und Verführer von großer erotischer Kraft. Mit seinem Schützling Louis macht er sich auf die Reise durch die Nacht – auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteurern in der ewigen, dunklen Unsterblichkeit.

Der erste Satz
»Ich verstehe...«, sagte der Vampir nachdenklich und ging langsam durch das Zimmer zum Fenster hinüber.

Meine Meinung 
Vor ungefähr sechs Jahren habe ich die Buchverfilmung (mit Tom Cruise, Brad Pitt und Kristin Dunst in den Hauptrollen) gesehen und war sehr begeistert von der Geschichte um die Vampire Lestat, Louis und Claudia, weshalb das Buch natürlich gelesen werden musste.
Ich habe sehr leicht in die Handlung hineingefunden und auch wenn der gesamte Roman ein Monolog Louis' ist, so fällt dies nicht auf, was das Leseerlebnis angenehm gestaltet hat.
S. 18
Louis ist charakterlich vergleichbar mit Stephen Salvator aus der Serie (nicht den Büchern) Vampire Diaries: er verabscheut das Töten und ertrinkt in den dadurch entstehenden Schuldgefühlen, was aber vor allem am Ende des Buches ein äußerst grenzwertiges Maß annahm, sodass es mich extrem genervt hat, da der Protagonist nur noch am Jammern war. Dieser verachtet zudem seinen Schaffer Lestat, ein Charakter, der mir sehr schleierhaft war- zu einem genießt er das Dasein als Vampir in vollen Zügen und scheut keine Mittel um mit seinem Schützling in Saus und Braus zu leben, andererseits verhält er sich gegenüber ihm absolut scheußlich und rücksichtslos.
Der Aufbau der Handlung, sowie die Erzählungen über die einzelnen Stationen in Louis' Leben haben mir gut gefallen, auch wenn sich manche Teile in die Länge gezogen haben. Besonders hervorzuheben ist der außergewöhnliche Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr poetisch und bildlich und beschreibt Gefühle mit einer starken Intensität. Jedoch führt ebendieses des Öfteren zu Verwirrung bezüglich der Handlung, da man als Leser durch diesen "Rausch" leicht den Überblick verliert.
S. 131
Interessant hingegen waren die zahlreichen Anspielungen auf sexueller Ebene, vor allem in Hinsicht  auf Louis' und Claudias besonderer Beziehung. Hierbei stellt sich natürlich die Frage, inwiefern diese moralisch vertretbar ist, denn im Laufe der Zeit sind sie nicht nur Vater und Tochter sondern auch ein Liebespaar, obwohl Claudia ihr ewiges Dasein im Körper einer ungefähr Fünfjährigen fristet.
Des Weiteren werden in diesem Buch bekannte philosophische Fragen wie »Was ist der Ursprung?«, »Was ist das Böse?« und »Was ist Unsterblichkeit?« aufgegriffen, was diesem eine gewisse Tiefe verleiht. Negativ aufgefallen jedoch ist mir, dass viele Fragen offen bleiben, die nicht gerade unbedeutend sind.

Fazit
Ein gutes Buch mit einem intensiven Leseerlebnis, das mir trotz einigen Schwächen hoffentlich noch länger im Gedächtnis bleiben wird. 
3,5 / 5 Herzchen


*Da der Verlag dieses Buch nicht mehr im Programm führt, kann ich leider nicht darauf verweisen.

Freitag, 13. April 2018

XXL-LESEMONAT | Februar 2018 📚

Hallo alle zusammen!
ICH BIN WIEDER DA! Yey. Zwei Monate habe ich hier keinen einzigen Post hochgeladen, doch jetzt bin ich wieder in der Lage dazu, weshalb ich versuchen werde, nun alle Rezensionen, die sich über diesen Zeitraum so angestaut haben, zu veröffentlichen, damit ihr wieder neue Anregungen bekommt, was für Bücher ihr lesen könntet. Nun aber zum eigentlichen Inhalt dieses Posts: mein Lesemonat Februar. Dieser ist dezent eskaliert und ich habe meinen Kindle sehr intensiv genutzt- Das Resultat war, dass ich insgesamt zehn Bücher gelesen habe, acht davon waren e-Books. Nun aber viel Spaß mit den vielen Büchern, die ich verschlungen habe.

GELESEN
  
  
  

Gelesene Bücher: 10
Anzahl der Seiten: 3261
Top / Highlight: Royal- Eine Krone aus Stahl
Flop / Enttäuschung: -
Julia und der Hengst aus Spanien (Christiane Gohl) | 4 ♥︎ | Rezension
Interview mit einem Vampir (Anne Rice) | 3,5 ♥︎ | Rezension
Royal- Ein Leben aus Glas // Ein Königreich aus Seide // Ein Schloss aus Alabaster (Valentina Fast) | 4 ♥︎ | Rezension
Royal- Eine Krone aus Stahl // Eine Hochzeit aus Brokat // Eine Liebe aus Samt (Valentina Fast) |
3,5 ♥︎ | Rezension
Fifty Shades of Grey- Geheimes Verlangen (E.L. James) | 3 ♥︎ | Rezension
Fifty Shades of Grey- Gefährliche Liebe (E.L. James) | 3 ♥︎ | Rezension
Mein leseintensiver Februar hat mit dem Kinderbuch Julia und der Hengst aus Spanien von Christiane Gohl begonnen, das mich gut unterhalten konnte und mich daran erinnert hat, wieso ich mit zehn so viele Pferdebücher verschlungen habe. Daraufhin folgte mit Interview mit einem Vampir von Anne Rice ein sehr intensives Leseerlebnis, das mich nach wie vor zwiegespalten zurücklässt. Ab der zweiten Hälfte des Monats ist schließlich mein Kindle zum Einsatz gekommen, sodass ich die komplette Royal-Reihe von Valentina Fast verschlungen habe- der Fakt, dass ich alle sechs e-books am Stück gelesen habe, spricht, so denke ich, für sich, wie mir die Reihe gefallen hat. Hinterher habe ich die ersten beiden Bände der Fifty Shades of Grey- Reihe von E.L. James gelesen. Auch wenn diese Bücher normalerweise nicht die Genre entsprechen, zu dem ich gewöhnlich greife, wurde ich gut unterhalten.

Im Gesamten bin ich supersuper zufrieden mit diesem Lesemonat, denn ich habe wieder total Gefallen am Lesen gefunden- kennt ihr diese Mini-Leseflauten, die sich ab und zu mal anbahnen? Diesmal habe ich diese, wie man unschwer erkennen kann, sehr gut umschiffen können. Was habt ihr so im Februar gelesen und was sind euere ultimativen Tipps gegen aufkommenden Leseflauten?

Lesende Grüße
Elisa

Freitag, 16. Februar 2018

Julia und der Hengst aus Spanien (Christiane Gohl)



Titel: Julia und der Hengst aus Spanien
Autor: Christiane Gohl
Preis: € 5,00 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 160
Verlag: cbj
Reihe: Band 3 von 20
Altersempfehlung: 10 - 12 Jahre
Meine Wertung: 4 Herzchen
Kaufen?    amazon | Verlag*





Inhalt 
Julia und ihre Freundin Kathi bereiten sich auf die Prüfungen zu Reiterabzeichen und Reiterpass vor. Ihre Tage sind mit harter Arbeit angefüllt. Eine Abwechslung bringt die Ankunft des Andalusierhengstes Placido. Leider kann die neue Besitzerin überhaupt nicht mit dem rassigen Tier umgehen, denkt sogar schon über einen Verkauf nach. Plötzlich erscheint ein Junge im Reitstall, der, wie sich herausstellt, Mitglied einer spanischen Zirkusfamilie und ein hervorragender Reiter ist. Manuel sucht Arbeit und darf von nun an mit Placido arbeiten. Als sich die Mädchen mit der spanischen Familie anfreunden, erfahren sie auch von deren Geldsorgen. Schließlich rettet ein Schulprojekt den kleinen Wanderzirkus. Und dann kommt der Tag, an dem Julia und Kathi zeigen müssen, was sie gelernt haben. Ein glücklicher Tag, denn beide bestehen ihre Prüfungen und Placido findet bei der netten Frau Berndt ein neues Zuhause.

Meine Meinung 
Mit zehn Jahren hatte ich eine große Schwäche für Pferdebücher und nun, zehn Jahre später, habe ich doch dann mal zu diesem gegriffen, was ich aus einem unerklärlichen Grund nie gelesen habe (von dieser Reihe stehen noch ungefähr vier weitere Bände ungelesen in meinem Regal). Ich liebe gezeichnete Cover (da werde ich immer so nostalgisch) und das abgebildete Pferd erinnert mich sehr an Spirit (wer von euch kennt noch den Film von Dreamworks und hat ihn auch so abgöttisch geliebt?).
Auch wenn dies der dritte Band der Julia-Reihe ist, so habe ich recht leicht in die Geschichte hineingefunden. An der Seite der Protagonistin steht natürlich die beste Freundin-Kati- ein ebenso pferdebegeistertes Mädchen wie Julia selbst. Ebenso ins Herz geschlossen habe ich Stephanie, die Reitlehrerin der beiden, sowie Frau Berndt, als auch den Hengst Placid, der alle Reiter des Pferdehofs fasziniert hat. Positiv aufgefallen ist mir, dass in diesem Kinderbuch sehr viel Fachwissen über Pferde enthalten ist. Meine Kenntnisse über die verschiedenen Gangarten als auch die Reitausrüstung waren zwar noch einigermaßen vorhanden, jedoch habe ich Dank des kleinen Reitlexions am Ende des Buches mein Wissen erneuern bzw. auffrischen können. Auch für Leser, die in diesem Gebiet kein bisschen bewandert sind, sind die Beschreibungen in der Geschichte leicht verständlich. Zudem wird in dieser Geschichte Toleranz und Akzeptanz angesprochen, da die Zirkusleute aus Spanien stammen und aufgrund ihres »Nomaden-Status« (ein besserer Begriff um das zu beschreiben, ist mir leider nicht geläufig) mit einigen Problemen zu kämpfen haben.
Gut gefallen hat mir auch die Zirkusthematik, sowie die Vorbereitung auf die wichtige Reitprüfung, die den Höhepunkt der Handlung darstellt. Das Lesegefühl, sowie die Atmosphäre des Buches waren sehr angenehm, was unter anderem auf den flüssigen Schreibstil der Autorin zurückzuführen ist.

Fazit
Ein zuckersüßes Kinderbuch, aus dem auch Erwachsenen das ein oder andere noch mitnehmen können.
4 / 5 Herzchen


* Da der Verlag dieses Buch nicht mehr im Programm führt, kann ich leider nicht darauf verweisen.