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Mittwoch, 15. Februar 2023

Wenn die Sterne fallen (Sophie Bichon)

Wenn die Sterne fallen (Sophie Bichon)
464 Seiten | € 14,00 [D] | Paperback | 3,5 Herzchen
Band eins von drei
Verlag: Heyne | pustet.de

 INHALT
Ein Dorf in der Nähe von Berlin, 1969. Kalliope und Kai. Laut und leise. Wildfang und Ruhepol. Seit Kalliope denken kann, ist Kai ihr bester Freund. In diesem langweiligen Sommer vor dem Abitur sind seine Briefe ihr einziger Lichtblick. Doch als Kai aus den Ferien zurück ist, fühlt sich das Zusammensein mit ihm plötzlich fremd an. Zu spät merkt Kalliope, wie viel Kai ihr wirklich bedeutet. Auf der Suche nach sich selbst schließt sie sich der Hippiebewegung an. Und auch Kai geht seinen eigenen Weg. Immer wieder treffen die beiden aufeinander, nähern sich an, entfernen sich wieder. Wenn es nach der Legende ihrer Familie geht, werden Kalliope und ihre beiden Schwestern nur für kurze Zeit wahres Glück finden. Ist also auch Kalliopes und Kais Liebe zum Scheitern verurteilt?

Mittwoch, 19. Januar 2022

Und wir tanzen über den Flüssen (Sophie Bichon)

Und wir tanzen über den Flüssen (Sophie Bichon)
462 Seiten | € 12,99 [D] | Paperback | 4 Herzchen
Band drei von drei
Verlag: Heyne | pustet.de

INHALT
June ist voller Lebenslust und steht am Anfang ihrer Arbeit am Theater. Nichts macht ihr Angst, mit Ausnahme des fragenden Ausdrucks in Kians Augen, den sie für ihren großen Traum, Musicaldarstellerin zu werden, nach nur wenigen gemeinsamen Monaten verlassen hat. Doch mindestens genau so sehr fürchtet sie Ashs hasserfüllte Blicke. Ash, Kians bester Freund, der sie schon immer auf unerklärliche Art und Weise faszinierte. Die drei begegnen sich immer wieder in Londons Straßen, und mit jedem Treffen wird ihnen klar, dass die Gefühle zwischen ihnen noch komplizierter sind, als sie bisher geahnt haben.

Donnerstag, 21. Oktober 2021

Und du fliegst durch die Nächte (Sophie Bichon)

Und du fliegst durch die Nächte (Sophie Bichon)
480 Seiten | € 12,99 [D] | Paperback | 4+ Herzchen
Band zwei von drei
Verlag: Heyne | pustet.de

 INHALT
Nur in der Nacht fühlt Romeo sich frei und lebendig. Da er schon immer anders war und seinen Eltern nie genügen konnte, ist dieses Leben im Untergrund alles, was er will. Doch obwohl er in der Technoszene längst ein gefeierter DJ ist, fühlt Romeo sich außerhalb der Szene leer und verloren - bis er eines Nachts auf Julius trifft. Julius mit den dunklen Locken und eisblauen Augen, Julius mit dem unbeschwerten Grinsen und dem Leben im Hellen. Immer wieder begegnen sie sich und fühlen sich wie magisch angezogen. Doch als Romeo immer tiefer in die Dunkelheit gerät, müssen sich die Frage stellen, ob ihre unterschiedlichen Welten tatsächlich zusammenpassen.

Freitag, 7. Mai 2021

Und ich leuchte mit den Wolken (Sophie Bichon)

Und ich leuchte mit den Wolken (Sophie Bichon)
448 Seiten | € 12,99 [D] | Paperback | Herzensbuch
Band eins von drei 
Verlag: Heyne | pustet.de
INHALT
Lilou sitzt im Zug von München nach Paris. Sie hat gerade ihr Abitur gemacht und will in der Heimatstadt ihrer Mutter erfahren, wer sie wirklich ist. Kurz vor Paris steigt Mignon zu. Sie ist cool, wunderschön, und obwohl sie mit Lilou zu flirten scheint, bleiben ihre Augen ernst und ihre ganze Haltung abweisend. Dennoch hat Lilou das Gefühl, dass sie in ihr Innerstes blickt. Beim Abschied am Gare du Nord spürt sie: Diese Frau könnte ihr gefährlich werden, und dafür hat sie keinen Platz in ihrem Leben. Zwei Wochen später trifft sie Mignon zufällig auf einer Party wieder, und ihr wird klar, dass diese magische Intensität nicht nach Grenzen fragt.

Sonntag, 3. Mai 2020

Wir sind das Feuer (Sophie Bichon)

Wir sind das Feuer (Sophie Bichon)
432 Seiten | € 12,99 [D] | broschiert | 4,5 Herzchen
Band eins von zwei
Verlag (Heyne) | amazon
INHALT
Endlich vergessen, was vor fünf Jahren geschah. Die Flammen, den Lärm, und all das, was ihr Leben danach zerstörte. Das ist es, was Louisa sich wünscht, als sie ans Redstone College kommt. Und tatsächlich: Gleich zu Beginn ihres Studiums begegnet sie Paul und alles scheint plötzlich anders. Mit seinem unwiderstehlichen Lachen und seinen Bernsteinaugen weckt er Gefühle in ihr, die sie schon längst vergessen glaubte. Mit ihm ist sie wild und frei und endlich wieder glücklich. Sie ist dabei, sich unwiederbringlich in ihn zu verlieben. Doch was sie nicht ahnt: Paul hütet ein dunkles Geheimnis. Die Wahrheit könnte ihre Liebe in Flammen aufgehen lassen …

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Flügelschlag (Jeanine Krock)

Flügelschlag (Jeanine Krock)
720 Seiten | € 14,00 [D] | broschiert | 2,5 Herzchen
Verlag (Heyne) | amazon

INHALT
Als Juna, eine junge Ärztin, eines Abends den verletzten Arian in ihrem Schlafzimmer vorfindet, ändert sich ihr Leben schlagartig. Denn Arian ist nicht nur ein gefährlich schöner Mann – er ist auch ein gefallener Engel. Und er wurde auf die Erde gesandt, um das rätselhafte Verschwinden der Schutzengel aufzuklären, die seit langer Zeit unter den Menschen wirken. Offenbar scheinen dunkle Widersacher der Engel dahinterzustecken. Und Juna könnte ihr nächstes Opfer sein ...

Mittwoch, 26. September 2018

Angelfall- Am Ende der Welt (Susan Ee)



Titel: Angelfall- Am Ende Der Welt
Autor: Susan Ee
Preis: € 9,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 432
Verlag: Heyne 
Reihe: Finale einer Trilogie
Altersempfehlung: -
Meine Wertung: 3 Herzchen
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Inhalt 
Penryn und Raffe, die Rebellin und der gefallene Engel, sind auf der Flucht vor dem Zorn der Engel. Und sie wissen: Sie müssen einen Arzt zu finden, der Raffe zu seinen Schwingen verhilft und Penryns kleine Schwester vom Fluch der Engel befreit, bevor die letzte Schlacht ansteht. Gelingt ihnen das nicht, sind sie alle verloren. Als Raffe von seiner Vergangenheit eingeholt wird, steht Penryn vor einer schrecklichen Entscheidung: Vertraut sie dem Engel, den sie liebt? Oder muss sie auch gegen ihn kämpfen, um die Menschheit zu retten? 

Der erste Satz
Überall, wo wir hinfliegen, laufen die Menschen unter uns in alle Richtungen davon.

Meine Meinung 
Eine Reihe geht zu Ende. Eine Trilogie, die ich aufgrund der Spannung verschlungen habe und nun hoffte ich natürlich einen fulminanten Abschluss. Warum ich leider mehr enttäuscht als begeistert wurde, werde ich nun erklären.
Nach dem rasanten Ende des zweiten Bandes, startet Band drei etwas langsamer, was eine willkommene Abwechslung war. Penryn ist eine Protagonistin, die zwar keine wahnsinnig große Entwicklung durchmacht, jedoch an ihren Herausforderungen wächst und doch kurz davor ist an den Grausamkeiten der Apokalypse zu zerbrechen.
Raffe ist nach wie vor ein Charakter, mit dem ich irgendwie nicht warm werde. Er hat keine nennenswerten Eigenschaften, bis auf seine Schwäche für Penryn und seinem Wunsch nach Gerechtigkeit. Des Weiteren wird meines Erachtens eine »Liebesgeschichte« geschaffen, die einfach keine Hand und Fuß hat. Da sexuelle Begehren ist vorhanden- diese Szenen waren wirklich gut beschrieben, intensiv und mitreißend- jedoch kommen die beiden auf emotionaler Ebene auf keinen gemeinsamen Nenner und all das, was als Verliebt-Sein deklariert wurde, erschien mir erzwungen. Hier wäre es wirklich besser gewesen, wenn die beiden Kampfgefährten geblieben wären, mit einem gemeinsamen Ziel, eine enge Freundschaft zwischen Feinden.
S. 84
Zudem kommt Penryns Mutter wieder ins Spiel. An sich eine spannende Sache, da die psychotischen und schizophrenen Phasen sie zu einem unberechenbaren Charakter machten, der sich in all dem Chaos erstaunlich gut zurecht findet. Jetzt jedoch erschien sie wie eine organisierte, klar denkende Frau, was gar nicht zu dem Bild passt, das man als Leser in den beiden vorherigen Bänden vermittelt bekommen hat.
Nichtsdestotrotz bin ich über die Seiten des Buches geflogen und konnte es aufgrund der Spannung kaum aus der Hand legen. Gut gefallen hat mir wieder die beschriebene Brutalität, die Hoffnungslosigkeit, die zwischen den Zeilen zu lesen ist. Der Versuch einer jungen Frau, ihre Familie in dieser apokalyptischen Welt zu beschützen und zu retten.
Dem großen Showdown stehe ich etwas Zwiegestalten gegenüber. Einerseits war die Schlacht wirklich spannend und brutal, voller Überraschungen, jedoch war das Setting, in das das Ganze eingebettet war äußerst grotesk und unrealistisch, als hätte die Autorin entweder keine Ideen mehr gehabt oder zu viel gewollt. Ebenso waren am Ende noch viel zu viele Fragen offen, zu denen ich mir eine Antwort gewünscht hätte,

Fazit
Obwohl dieses Buch im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern deutlich schwächelt, war es doch ein spannender Abschluss einer Trilogie, die für alle Engelfans ein Must-Read ist.
3 / 5 Herzchen


Weitere Bände:

Hier geht es zu allen Rezensionen der Reihe.

Sonntag, 1. Juli 2018

Angelfall- Tage der Dunkelheit (Susan Ee)



Titel: Angelfall- Tage der Dunkelheit
Autor: Ulla Scheler
Preis: € 9,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 448
Verlag: Heyne fliegt
Reihe: Band zwei von drei
Altersempfehlung: -
Meine Wertung: 4 Herzchen
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Inhalt 
Kaum hat Penryn ihre kleine Schwester Paige aus dem Hauptquartier der Engel in San Francisco befreit, wird diese erneut entführt. Und so muss sich Penryn in den rauchenden Trümmern der Stadt erneut auf die Suche nach Paige machen. Dabei findet sie heraus, welch finstere Pläne die Engel wirklich verfolgen. Ihre letzte Hoffnung ist der gefallene Engel Raffe, der jedoch vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens steht: Soll er auf sein Herz hören und Penryn helfen, oder soll er versuchen, seine Flügel zurückzubekommen?

Der erste Satz
Alle glauben, ich sei tot.

Meine Meinung 
Um ehrlich zu sein, hatte ich ein wenig »Angst« vor diesem Buch. Nicht etwa, weil ich befürchtet, dass es mir Albträume bescheren würde, sondern, weil ich so viele negative Rezensionen/Meinungen etc. pp. zu diesem zweiten Band der Angelfall-Trilogie gelesen habe. Nun, man soll sich schließlich immer sein eigenes Bild machen und habe deswegen versucht, das Ganze so vorurteilsfrei wie möglich anzugehen.
Ich habe wirklich leicht in die Geschichte hineingefunden, obwohl doch schon eine Monate vergangen waren, seit ich den ersten Teil gelesen habe. Penryns Erzählungen knüpfen direkt an das Ende des vorherigen Buches an. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin keinen »seichten« Einstieg wählt, sondern es direkt mit vollem Karacho weitergeht, sprich Spannung ohne Ende, die sich ausnahmslos durch das ganze Buch zieht, sodass man wie die Protagonistin nicht wirklich zum Verschnaufen kommt. Ebenfalls wird die Grausamkeit und Brutalität dieser apokalyptischen Welt nun viel deutlicher porträtiert, sodass es mir an nicht wenigen Stellen eiskalt den Rücken hinuntergelaufen ist. Hier gab es wirklich eine Steigerung im Vergleich zum Auftakt der Trilogie. Ebenso nicht zu verachten ist die Handlunsgdichte- das Buch hat sich an keiner einzigen Stelle gezogen, da en krasses Ereignis nach dem anderem eintritt, was natürlich dazu beigetragen hat, dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Jedoch habe ich genau an dieser Handlungsdichte etwas zu kritisieren: mir hat an einigen Stellen der rote Faden  zw. die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Stationen gefehlt, sodass mir Vieles vorkam, als passiere es nach dem Zufallsprinzip und als hätte die Autorin zu viele gute Ideen in ein Buch verpacken wollen.
Eine dieser guten Ideen waren die Rückblinden aus der Sicht von Raffen Schwert, das die Protagonistin bei sich trägt. Diese Rückblenden waren nicht nur spannend und informativ, sondern haben auch diverse Ereignisse aus Band eins in ein komplett anderes Licht gerückt.

S. 8
Zu erwähnen ist ebenfalls Penryns Entwicklung: auch wenn die ganze Grausamkeit nicht spurlos an ihr vorübergehen- was übrigens sehr authentisch ist, denn niemand, der die Apokalypse durchlebt, kann wirklich bei klarem Verstand bleiben- so reißt sie sich sehr am Riemen und handelt in vielen gefährlichen Situationen äußerst mutig. Hört nicht auf, obwohl alles verloren scheint. Dieses Durchhaltevermögen und die Aufopferung und Loyalität ihrer Schwester gegenüber habe ich sehr bewundert. Jedoch fand ich den Humor, der an einigen Stellen zum Einsatz kommt nicht nur unpassend, sondern auch äußerst aufgesetzt, genauso wie Pernrys Beziehung zu Raffe: sie haben sich nur einmal geküsst und plötzlich ist er die große Liebe, trotz der Tatsache, dass sie das ganze buch eifach kaum etwas miteinander zu tun hatten? Wirklich? Ich hoffe sehr, dass sich das im finalen Band noch klären wird.

Fazit
Entgegen meiner Erwartung steht dieses Buchs einem Vorgänger in Nichts nach und ich freue mich schon sehr auf den Abschluss der Trilogie!
4 / 5 Herzchen



Weitere Bände:

Hier geht es zu allen Rezensionen der Trilogie.

Donnerstag, 4. Januar 2018

Angelfall- Nacht ohne Morgen (Susan Ee)



Titel: Angelfall- Nacht ohne Morgen
Autor: Susan Ee
Preis: € 9,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 400
Verlag: Heyne 
Reihe: Auftakt einer Trilogie
Altersempfehlung: -
Meine Wertung: 4 Herzchen
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Inhalt 
Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester der toughen und furchtlosen Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Penryn zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe, einem flügellosen Engel ...

Meine Meinung 
Ich bin ein großer Fan von Engelsgeschichten und die Idee, dass die Engel auch böse sein können, hat mich sehr angesprochen. Das Cover gefällt mir sehr gut, da es die düstere Stimmung, die in diesem buch herrscht, widerspiegelt.
Auch wenn der Einstieg in die Handlung sehr abrupt erfolgt ist, habe ich leicht in die Geschichte hineingefunden. Penryn, unser siebzehnjährige Protagonistin lebt in einer postapokalyptischen Welt und kämpft mit ihrer querschnittsgelähmten kleinen Schwester Paige und ihrer schizophrenen Mutter ums nackte Überleben. Schon nach wenigen Seiten wurde mir klar, wie brutal und gefährlich die Situationen sind, denen sie ausgesetzt sind und die Tatsache, dass Penryn die Verantwortung für ihre Familie trägt, da sie die einzige ohne Handicap ist, hat dem Ganze nochmal eine ganz ander Note gegeben. Penryn ist eine starke, dickköpfige, mutige, selbstlose, junge Frau, die auch in brenzligen Situationen die Zähne zusammenbeißt, alles nur, um ihre Schwester zu retten, obwohl die ganze Zeit die Frage im räum steht, ob diese überhaupt lebt. Raffe, dem Engel dem sie begegnet war ein sehr undurchsichtig Charakter, nicht nur, weil Penryn sein Verhalten nicht wirklich einordnen kann, sondern leider auch weil die Autorin ihn eher blass gestaltet hat, sodass aus die Beziehung zwischen den beiden Charakteren nicht wirklich klar dargestellt wurde. Pluspunkt hierbei war aber, dass entgegen meiner Erbauungen, KEINE kitschige Liebesgeschichte entstanden ist. Primär ging es wirklich nur um Paiges Rettung und die Stationen und Schwierigkeiten, die Penryn und Raffe dabei passieren bzw. überwinden müssen. Dabei geraten sie nicht nur einmal in Lebensgefahr und manche Szene waren wirklich sehr blutrünstig und brutal beschrieben, was wirklich sehr spannend war. Zudem hat die nicht vorhersehbare Handlung dazu geführt, dass es schöner Spannungsbogen entstanden ist, der sich gegen Ende richtig enthalten hat und ich das Buch dann einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Zu kritisieren habe ich jedoch, dass einige Fragen, die die Ausgangssituation betreffen, nur oberflächlich, wenn überhaupt beantwortet wurden:  Seit wann sind die Engel auf der Erde und wie haben die Angriffe stattgefunden? Inwiefern äußert sich die Zerstörung in anderen Gebieten der Erde? Wie hat Penryn den Beginn diese Umbruchs erlebt? Jedoch hat dieser Punkt, dem Ganzen keinen allzu großen Abbruch getan, da sie nicht essentiell waren, um die Handlung zu verstehen, sondern nur zusätzliche informative Input gegeben hätten (der mir als Leser wichtig ist).

Fazit
Ein toller Auftakt einer Trilogie, die auf jeden Fall Potenzial hat, noch besser zu werden. ich bin gespannt, was Band zwei für mich beriet hält.
4 / 5 Herzchen

Montag, 10. Juli 2017

Die Dämonenakademie- Die Inquisition (Taran Matharu)



Titel: Die Dämonenakademie- Die Inquisition
Autor: Taran Matharu
Preis: € 12,99 [D]
Einband: broschiert
Seitenanzahl: 512
Verlag: Heyne fliegt
Reihe: Band 2 von 3
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Meine Wertung: 4,5 Herzchen
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Inhalt 
Auf Fletcher und seine Freunde an der Dämonenakademie wartet eine ganz besondere Herausforderung: Die Schüler des Abschlussjahrgangs werden auf eine heikle Mission ins Reich der Orks geschickt – und das ganze Königreich schaut ihnen dabei zu. Ob Adelssohn oder Waisenjunge, ob Elf oder Zwerg, um ihren Auftrag erfolgreich zu Ende zu bringen müssen die künftigen Dämonenmagier erst einmal ihre eigenen Steitereien überwinden und lernen als Gruppe zusammenzuarbeiten. Doch in ihrer Mitte gibt es einen Verräter ...

Meine Meinung 
Der Auftakt dieser Trilogie hat mich absolut begeistern können, weshalb es nur eine Frage der Zeit war, bis ich zu der Fortsetzung gegriffen habe. Das Cover ist identisch zu seinem Vorgänger, nur, dass die Farbgebung rot und nicht grün ist.
Die Handlung beginnt mit einem großen Zeitsprung. In der vergangenen Zeit saß der junge Protagonist im Gefängnis und auf ihn warten mehrere harte Gerichtsprozesse. Bei diesen ist vor allem die Ungerechtigkeit, die auf den politischen Machenschaften beruht ein Punkt der so realistisch ist, aber mich auch so zur Weißglut getrieben hat, da ich einen sehr starken Gerechtigkeitssinn besitze. Es sind mehrere Dinge ans Licht gekommen, vor allem bezüglich Fletcher's Herkunft, mit denen ich nicht gerechnet habe. Unser Protagonist hat sich aufgrund des Erlebten weiterentwickelt und man merkt, wie er immer mehr erwachsen wird. Auch seine Freunde Othello und Sylvia haben sich verändert, trotzdem besteht diese Freundschaft noch, vor allem zwischen Fletcher und Othello wird die Freundschaft gefestigt.
Der Herausforderung denen sich die jungen Dämonenbeschwörer stellen müssen, ist um einiges gefährlicher als im Auftakt dieser Trilogie, weshalb es sehr spannend war, da sie mehr als nur einmal in Lebensgefahr geraten. Ebenfalls erfährt man mehr über die Orkkriege und über Hominium.
Vor allem das Ende hielt einige Überraschungen bereit, und war absolut brutal und spannend. Zu kritisieren habe ich jedoch, dass dieser Band seinem Vorgänger im Bereich Spannungsaufbau wirklich stark hinterherhinkt. Vor allem in den letzten Kapiteln, als es wirklich zur Sache geht, hat es sich leicht gezogen. Durch den bildlichen und flüssigen Schreibstil des Autors bin ich aber trotzdem über die Seiten geflogen. Und die letzte Seite hat Dinge offenbart, die mich das Buch mit einem offenen Mund zuklappen ließen.

Fazit
Nicht ganz so stark wie sein Vorgänger, trotzdem ist dieses Buch eine sehr gelungene Fortsetzung einer Fantasy-Trilogie, die ich sogar rereaden werde, bis der dritte Band Januar 2018 erscheint (warum dauert das so lange?!).
4,5 / 5 Herzchen 


Weitere Bände:

Hier geht es zu allen Rezensionen der Reihe.


*Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar vom Heyne fliegt Verlag erhalten. Vielen Dank dafür!

Freitag, 23. Juni 2017

Die Dämonenakamdie- Der Erwählte (Taran Matharu)



Titel: Die Dämonenakademie- Der Erwählte
Autor: Taran Matharu
Preis: € 12,99 [D]
Einband: broschiert
Seitenanzahl: 496
Verlag: henye fliegt
Reihe: Band 1 von 3
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Meine Wertung: 5 Herzchen
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Inhalt
Der 15-jährige Waisenjunge und Hufschmiedlehrling Fletcher hat es nicht leicht in seinem Dorf. Vor allem Didric, der verwöhnte Sohn des reichsten Mannes, macht ihm das Leben zur Hölle. Doch dann entdeckt Fletcher, dass er die seltene Gabe besitzt, einen Dämon zu beschwören – den feuerspuckenden Ignatius. Als Fletcher eines Verbrechens angeklagt wird, das er nicht begangen hat, müssen er und Ignatius fliehen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu einer geheimnisvollen Akademie, auf der Fletcher zum Dämonenkrieger ausgebildet werden soll, denn Orks drohen, die Welt der Menschen zu überfallen. Für den jungen Hufschmied und den kleinen Dämon beginnt das größte und gefährlichste Abenteuer ihres Lebens.

Meine Meinung
Ein Buch mit Dämonen? Und einer Akademie? Muss ich lesen! Dieses Buch fällt absolut in mein Beuteschema, auch wenn ich rein fiktiven Welten skeptisch gegenüberstehe und so war ich umso gespannter auf die Umsetzung. Das Cover ist typisch für einen High-Fantasy Roman.
Fletcher, der erst fünfzehnjährige Protagonist war mir durchaus sympathisch, obwohl er manchmal noch mit einer rosaroten Brille durch die sehr brutalen Welt, die sich im Krieg befindet, läuft. Doch er hat Mut, ist clever und hat Ehrgeiz. Zudem hat er keine Vorurteile gegenüber Zwergen und Elfen, ganz im Gegensatz zu seinen Mitmenschen. Ignatius, sein Dämon war einfach nur wahnsinnig süß, sodass man sich als Leser einen eigenen kleinen Dämon wünscht. Othello und Sylvia, mit denen sich Fletchter im Laufe der Handlung anfreundet, waren sympathische Charaktere.
Die Welt, die der Autor geschaffen hat, ist äußerst brutal und politisch und das hat mir sehr gut gefallen, da somit alles gut durchdacht ist. Auch das einzelne Charaktere eine politische Motivation haben, hat der Handlung Tiefe verliehen, zudem findet sich diese Komponente selten in Jugendbüchern. Die Handlung schreitet zügig voran und ist aufrund der konfliktgeladenen Situationen immer spannend. Zudem gibt es zahlreiche unbekannte Wendepunkte und erst langsam stellt sich heraus, auf welcher Seite Flechters Klassenkameraden stehen (bei einigen ist es zu Beginn noch nicht offensichtlich). Ebenfalls ein Pluspunkt waren die Dämonen, die am Ende des Buches sogar extra in einem Glossar aufgeführt sind, sodass man sich diese Wesen besser vorstellen kann. Durch die Intrigen, in die Fletcher (unfreiwillig) verwickelt wurde und dass er sich nicht gegen die Machenschaften wehren kann, einfach, da er keine Macht besitzt, sich gegen Obrigkeiten behaupten zu können, hat dem Buch einen realistischen Touch verlieren. Vor allem die Ungerechtigkeit, die der Protagonist erlebt, hat mich mehrfach zur Weißglut getrieben. Das Buch endet mit einem absolut überraschenden Cliffhanger, der mich natürlich  dazu animiert schnellstmöglich die Fortsetzung zu lesen!

Fazit
Ein sehr gelungener Debütroman, der  mich bis zur letzten Seite fesseln und durch seine originelle Handlung, der Spannung und tollen Charakteren begeistern konnte! Absolute Leseempfehlung!
5 / 5 Herzchen

Dienstag, 13. Dezember 2016

Eine fast perfekte Frau (Sarah Harrison)



Titel: Eine fast perfekte Frau
Autor: Sarah Harrsion
Preis: € - [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 816
Verlag: Heyne 
Reihe: -
Altersempfehlung: -
Meine Wertung: 3,5 Herzchen
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Inhalt 
In den goldenen Sommer des Edwardianischen Englands hineingeboren und ausgestattet mit allen Privilegien der Oberschicht, soll Adeline Gundry zu einer perfekten Lady heranwachsen. Doch sie hat schon in jungen Jahren ihre ganz eigenen Vorstellungen vom Leben. Konventionelle Tanzabende, die zu einer ebenso konventionellen Ehe führen interessieren sie nicht im geringsten. Adeligen will Unabhängigkeit und Leidenschaft-sie will die Art von Liebe die ihr das Gefühl gibt, wirklich zu leben..

Meine Meinung 
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da der Inhalt genau nach etwas geklungen hat, was mir gefallen könnte. Das Cover ist zwar alles andere als schön, aber darüber kann ich getrost hinwegsehen.
Das Buch porträtiert Alleine Guidry, zu Beginn ein junges Mädchen, das eine unbeschwerte Kindheit durchlebt. Im Vordergrund stehen hierbei die Beziehungen zu ihren beiden Brüdern Frank und Bob, ihrem besten Freund Simon ihrer Nanny Dorothy und ihrer Eltern, Elisabeth und Richard. Adeline ist ein Mensch, dem Beziehungen sehr wichtig sind und auch wenn ihre Mutter sehr gefühlskalt ist und ihre Brüder sehr verschiedne bemüht sie sich alle zusammenzuhalten, was natürlich kein leichtes Unterfangen ist. Trotz der lockeren Erziehung wächst Adeline zu einer jungen selbstbewussten Frau heran, die trotz einiger harten Schicksalsschläge nie den Mut und Hoffnung verliert. Sie trifft ihre eigenen Entscheidungen und erst ich mit den Konsequenzen zu leben, die sie zu tragen hat. 
Mit 20 zieht Alleine nach London und besucht eine Kunstakademie und findet dort in ihren Kommilitonen Peter, Toni, die unter anderem auch ihre Mitbewohnerin ist, sowie Joel und Duncan neue und vor allem loyale Freunde. Insbesondere die Herausarbeitung der Freundschaften hat mir sehr gut gefallen und auch als Adeline in andere Kreise gerät war es interessant zu sehen, wie sich ihre Persönlichkeit verändert und somit gezeigt wurde, wie das Umfeld einen beeinflusst. Überraschend war für mich dass in diesem Buch, dass Ende 1980 erschienen ist, gleichgeschlechtliche Beziehungen angesprochen wurden und auch die Problematik die diese damals hatten. Das gab dem Buch einen interessanten Touch, da hier zwei Beispiele aufgeführt werden: die einer Zerstörung und einer immer währenden Liebe. Adeline wächst an ihren Aufgaben und bleibt ihren Prinzipien treu, nichtsdestotrotz entwickelt sie sich weiter und steht zu ihren Entscheidungen und zu ihre Meinung, auch in Zeiten , in denen schlecht über sie geredet wird. An ihr wird gezeigt, dass das Leben nicht in gerade Bahnen verläuft und auch nicht geradlinige verlaufen kann und dass es wichtig ist, seine Freundschaften zu pflegen, da diese immer bleiben.
Die Autorin zeigt sehr authentisch die gesellschaftliche Verhältnisse des 20. Jahrhunderts, sodass ich richtig ich die damalige Zeit abtauchen konnte. Auch der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, sodass man schnell vorangekommen ist, auch wenn die Seiten sehr dünn und die Schrift sehr klein war. Was ich jedoch zu kritisieren habe, ist, dass viele Szenen wirklich überflüssig waren und nicht wirklich zu Handlung beitragen haben oder sonst irgendwie relevant gewesen sind, sodass sich diese Stellen, die nicht gerade selten vorgekommen sind, sehr gezogen haben. Zudem gab es leider keinen wirklichen Höhepunkt und das Ende war auch nicht wirklich glaubwürdig und es erschien mir sehr überspitzt und gehetzt. Der Epilog hat das Buch dann aber schön abgerundet.

Fazit
Ein schönes Buch, dass das Leben einer starken Frau porträtiert. Leider hat es einige Schwächen, sodass ich es nur bedingt weiterempfehlen kann.
 
3,5/5 Herzchen


Da der Verlag das Buch nicht mehr im Programm führt, kann ich leider nicht darauf verweisen. Den Klappentext habe ich von meiner Ausgabe übernommen.

Mittwoch, 17. August 2016

Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen (Ulla Scheler)



Titel: Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen
Autor: Ulla Scheler
Preis: € 14,99 [D]
Einband: broschiert
Seitenanzahl: 368
Verlag: Heyne fliegt
Reihe: -
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Meine Wertung: 4 Herzchen
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Inhalt 
Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll und fahren zum Meer. An einen verwunschenen Strand, um den sich eine düstere Legende rankt. Sie erzählen sich Geschichten. Bauen Lagerfeuer. Kommen einander dort nahe wie nie zuvor. Und Hanna hofft, endlich hinter das Geheimnis zu kommen, das Ben oft so unberechenbar und verzweifelt werden lässt. Doch dann passiert etwas Schreckliches …


Meine Meinung 
Dieses Buch hat eher auf ungewöhnlichen Wege zu mir gefunden, doch aufgrund des Klappentextes war ich schon sehr angetan. Ein Abenteuer nach dem Abitur? Eine schwierige Freundschaft? Eine düstere Legende? Meer? Alles Dinge, die mich ansprechen. Das Cover ist einfach wunderschön, da es ein aufgewühltes Meer zeigt- also passt es perfekt zum Inhalt.
Man lernt Hanna, die Protagonistin in dem Moment kennen, als sie Ben nach einem Monat seines Verschwindens weitersieht. Und es war verdammt emotional. Hanna ist verletzlich und sich stark. Unabhängig und doch hängt sie an Ben, der ihr alles bedeutet und den sie doch liebt und hasst und alles gleichzeitig. Ich habe mich sehr mit ihr identifizieren können, da sie auch vernünftig ist und nicht auf das große Abenteuer aus ist, jedoch seinen Reiz verspürt. und dann lässt sie sich darauf ein. Auf das ungeplante nackte Leben.
Ben ist das komplette Gegenteil von ihr und doch ihre zweite Hälfte: impulsiv, mit einem Hang zum Düsteren, Verbotenen, einer Seite, die Hanna neu an ihm kennenlernt und von der sie auch nicht so wirklich weiß, wie sie damit umgehen soll. Die Beziehung zwischen den beiden war wirklich intensiv beschrieben und alles andere als leichte Kost. Auch wenn Ben manchmal richtig gemein war, sodass man ihn eigentlich hätte hassen sollen/ können, doch man kann nicht. Man fühlt mit Hanna mit und diese Gefühlsachterbahn ist ein wirklich großer Pluspunkt des Buches. Weitere Charaktere, die eine wichtige Rolle gespielt haben, waren Chloè und Sam, wobei Chloè einfach nur absolut genial war. Irre, trauernd und hinter ihrer Hoffnungslosigkeit, verbirgt sich ein Mensch, der furchtbare Angst davor hat, verletzt zu werden. Sam war mir nur so semi-sympathisch, weil er eher ein 08/15 Typ ist, der typische Sunny-Boy, mit dem etwas schrägen Humor.
Der Verlauf der Handlung war nicht allzu vorhersehbar, sodass es immer wieder Überraschungen gab. Vor alle ein Cut nach etwa der Hälfte des Buches hat mich sehr schockiert und bin dann über die restlichen Seiten geflogen, so sehr hatte mich das Buch im Griff. Auch die eingebaute Legende hat dem Buch eine sehr düstere Note gegeben, eine unheimliche Atmosphäre, die einen immer begleitete.
Einzig zu kritisieren hätte ich, dass nach einem rasanten Start alles etwas abflaut und es sich somit etwas zieht, was vielleicht auch daran liegt, dass die Protagonisten nicht viel erleben, bzw. einen gleichbleibenden Tagesablauf haben. Ebenfalls kam mir das Ende etwas abrupt und ich dachte mir »Das war's schon?«, jedoch regt es auch zum Nachdenken an. 
Einen riesengroßen Pluspunkt gibt es für den wunderbaren Schreibstil der Autorin. Er ist sehr poetisch, bildlich und emotionsgeladen und so etwas gefällt mir wahnsinnig gut, weil somit bekommt alles viel mehr Tiefgang und man wird als Leser mitgerissen. 

Fazit
Ein tolles Debüt, mit einem wahnsinnigen Schreibstil und einer großen Ladung an Gefühlen. Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen!

4/5 Herzchen

*Vielen Dank an den Heyne Fliegt Verlag für die Bereitstellung eines Lesexemplars!

Freitag, 17. Juni 2016

Ich war Hitlerjunge Salomon (Sally Perel)



Titel: Ich war Hitlerjunge Salomon
Autor: Sally Perel
Preis: € 8,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 544
Verlag: heyne fliegt
Reihe: -
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Meine Wertung: 5 Herzchen
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Inhalt
Sally Perel ist sechzehn, als er 1941 von den Nazis gefangen genommen wird. Er ist Jude und schon seit Jahren auf der Flucht. Er weiß, dass er nur eine Chance hat: seine Papiere entsorgen und eine andere Identität annehmen. Der Mut der Verzweiflung macht aus ihm Jupp Perjell, das jüngste Mitglied der deutschen Wehrmacht. Ein Jahr lang lebt er mit den Soldaten an der Ostfront und unterstützt sie als Dolmetscher. Danach schickt man ihn nach Braunschweig, wo er bis Kriegsende inkognito in einem Internat der Hitlerjugend bleibt. Sally Perels Autobiografie ist ein ebenso berührendes wie bemerkenswertes Dokument, das nichts von seiner Eindringlichkeit verloren hat.

Meine Meinung 
Ich interessiere mich sehr für die NS- Zeit und auch für die damit einhergehenden Gräuel, die dieses Regime mit sich brachte. In der neunten Klasse hatten wir einen Zeitzeugenvortrag, der mir bis heute im Gedächtnis hängen geblieben ist. Umso gespannter war ich die Geschichte eines weiteren Holocaust- Überlebenden zu hören, der auf eine ungewöhnliche Art und Weise diese grausame Zeit überlebt hat. Das Cover des Buches gefällt mir, es ist in Braun Tönen gehalten und gewinnt durch den Collagen-Stil etwas »Schreibtisch«-artiges.
Der Autor fast kurz seine unbeschwerte Kindheit zusammen, erläutert die familiären Verhältnisse und schafft so ein Bild von totaler Normalität, das durch die Nazis vollkommen zerstört wird. Er war noch relativ jung als die Diskriminierung, Ausgrenzung und anschließend auch die Deportation der Juden begann und so war er schon im zarten Alter von elf Jahren auf der Flucht. Bei seiner ersten Station- einem Waisenhaus in Russland, findet er eine kurze Rast, doch einige Jahre später, mit vierzehn, wird auch diese Zufluchtsort ihm versperrt. Obwohl er sehr sachlich die gefährliche Lage beschreibt, sowie seinen eigenen Gefühlszustand ist es mir eiskalt den Rücken heruntergelaufen, auch als er den Mut fasste, eine andere Identität anzunehmen, zu lügen, obwohl er jeden Moment entlarvt werden konnte. Ich bewundere Salomon dafür sehr, wie stark er geblieben ist, obwohl er im Lager des Feindes war und nur durch ein Konstrukt an Erfindungen und Lügen am Leben geblieben ist.
Seine Situation wird nochmal verschärft, als er nach Deutschland kommt, direkt in die Höhle des Löwen und zwar in ein Internat speziell für die Hitlerjugend. Salomon musste in dem Alter eine neue Identität finden, in dem man normalerweise zu sich selbst findet- sodass die psychische Belastung, der er ausgesetzt war, nicht greifbar ist.
Ebenfalls schockiert hat mich wie überzeugt die Menschen von der ganzen Ideologie waren. Wie ist es möglich ein ganzes Volk umzupolen, ihnen unmenschliche Gedanken einzupflanzen? Durch die Augen des Autors war dies eine ganz neue Erkenntnis und hat bei mir Fassungslosigkeit und viele neue Fragen aufgeworfen.
Bei der Erzählung der Ereignisse geht der Autor chronologisch vor, was es sehr leicht macht, seine Geschichte zu verfolgen, auch wenn es ein paar Rück, bzw. Vorblenden gab, die beispielsweise davon erzählen, dass er sich bei seinen ehemaligen Klassenkameraden nach Kriegsende als Jude offenbart hat. Außerdem greift er auch das Schicksal von Bekannten auf, die den Holocaust nicht überlebt haben, was wirklich sehr bedrückend war. Zudem war es sehr bedrückend zu erleben wie ALLEIN er war, ohne Bezugsperson, der Zwiespalt in dem er stand. Er musste sich quasi selbst verraten, sich selbst aufgeben um überleben zu können, und das bewundre ich zutiefst.

Fazit
Ein sehr ergreifend Buch über das Schicksal eines jeden während der NS Zeit. durch diese Erzählung hat sich meins Wissen dun auch mein Blick auf diese grauenvolle Zeit erweiterten ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen!

5/5 Herzchen

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zugeschickt. Nochmals vielen Dank dafür.

Dienstag, 24. November 2015

After passion (Anna Todd)



Titel: After passion
Autor:  Anna Todd
Preis: € 12,99 [D]
Einband:  broschiert
Seitenanzahl: 704
Verlag: Heyne
Reihe: Band 1 von 4
Altersempfehlung:
Meine Wertung: 4 Herzchen
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Inhalt 
Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington Central University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war. 

Meine Meinung 
Ich bin ewig um dieses Buch herumgeschlichen, da die Meinungen sich zu diesem sehr teilen. Schließlich habe ich es von meiner Cousine ausgeliehen (die schon alle vier Bände besitzt) und hatte keine hohen Erwartungen, doch ich war sehr gespannt zu welcher Fraktion ich gehöre würde.
Das Buch beginnt direkt mit Tessas- der achtzehnjährigen Protagonistin- ersten College-Tag. Tessa war eine sehr komplexe, nicht perfekte aber durchaus interessante Protagonistin: sie ist eine Art Kontrollfreak. Jede Minute ist bei ihr durchgeplant, ebenfalls fällt sie nicht unter die Kategorie »Typische Jugendliche«. Sie trinkt nicht, raucht nicht, hat keine wirklichen sexuellen Erfahrungen, obwohl sie seit zwei Jahren mit ihrem Freund Noah zusammen ist und verbringt ihre Abende lieber lernend als auf einer Party. Ich bin gut mit ihr zurechtgekommen, auch wenn sie, wie ich bereits erwähnt habe, etwas speziell ist. Das komplette Gegenteil von ihr ist Steph, ihre Mitbewohnerin und ihre Clique: sie sind Punks, gepierct und tätowiert, also komplett das Gegenteil von Tessa. Steph war mir sehr sympathisch, da sie ein sehr lebendiger und liebenswürdiger Charakter ist. Noah, Tessas Freund, stehe ich zwiegespalten gegenüber: einerseits ist er ein Traumfreund, aber ohne Macken, was ihn irgendwie »langweilig« macht. Tessas Mutter habe ich gehasst: sie ist ein Kontrollfreak, intolerant und herrisch. Nun aber zu Hardin, der legendäre Bad Boy. Ich habe ihn geliebt und ich habe ihn gehasst. Er ist ein sehr geheimnisvoller, aggressiver Charakter mit einer düsteren Vergangenheit, verborgenen Gefühlen und undurchschaubaren Gedanken. Ich bin gespannt wie er sich weiterentwickeln wird. Sein Stiefbruder Landon war mich sehr sympathisch, genauso wie Hardins Vater Ken und seine zukünftige Ehefrau Karen.
Nun aber zur Handlung: in gewisser Weise ist es absehbar, was passiert, dennoch gibt es wieder unerwartete Geschehnisse, mit denen man einfach nicht gerechnet hat, was vor allem an den Streitereien zwischen Tessa und Hardin liegt, die zum Teil etwas übertrieben waren, nichtsdestotrotz auch ihren Unterhaltungsfaktor hatten. Im Buch an sich kommt zwar nicht wirklich Spannung auf, was aber hier auch gar nicht reinpassen würde. Das Ende hat mich einfach nur absolut überrascht, vor allem gibt es eine Art Cliffhanger, der einen auf jeden Fall einen dazu verleitet die Fortsetzung zu lesen (was ich auf jeden Fall machen werde). Der Schreibstil ist typisch Fanfiction-mäßig, nicht allzu anspruchsvoll, die Sätze sind sehr leicht gestrickt, sodass die Seiten dahinfliegen, obwohl es sich an manchen Stellen schon gezogen hat, was meiner Meinung nach auch die größte Schwäche des Buches ist: man hätte viel kürzen können und es hätte dem Ganzen keinen Abbruch getan. Die Sex-Szenen haben mir um einiges besser gefallen als bei Fifty-Shades of Grey, einerseits, weil sie nicht so speziell waren, andererseits weil sie viel realistischer waren. Ebenfalls war die Beschreibung dieser nicht zu extrem und hatte so nicht das Gefühl, in einem Porno gelandet zu sein :D

Fazit
Trotz einiger Kritikpunkte hat mir das Buch gefallen und ich kann durchaus beide Positionen (Hass&Hype) nachvollziehen. Die Fortsetzung werde ich auf jeden Fall lesen, denn ich bin gespant wie sich die Geschichte zwischen Hardin und Tessa entwicklen wird.
4/5 Herzchen

Sonntag, 22. Juni 2014

Das Land der verlorenen Träume (Caragh O'Brien)

Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Alles wurde ihr genommen – sind doch ihre Eltern ermordet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden, und die zerstörte Welt, in der sie lebt, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vor dem Verdursten bewahrt, scheint sie zunächst gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia erst die Schwester und dann auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt – und sie stellt sich ihrem Schicksal, ihrer Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen, zarten Liebe …

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Cover
Die Covergestaltung ist vom Prinzip her wie beim ersten Band, nur mit einer anderen Farbgebung.
Obwohl das Cover meiner Meinung nach nicht wirklich zum Buch und dessen Inhalt passt, gefällt es mir irgendwie gut, da es sehr schlicht ist und die abgebildeten Gesichtshälften etwas ästhetisches an sich haben.

Meinung
Es hat lange gedauert, bis ich Zeit und Lust hatte die Fortsetzung dieser Trilogie zu lesen. Die Handlung nimmt sehr schnell an Fahrt auf sodass es spannend wird. Im zweiten Band werden viele neue Charaktere eingeführt, die aber nicht oberflächlich angerissen werden, sondern von allen Facetten beleuchtet werden, sodass man sich seine Meinung über die Personen bilden kann. Das einzige was mich etwas gestört hat, war Gaias Verhaltensweise. In manchen Situationen hat sie sehr naiv gehandelt und nicht so, wie man es von ihr erwartet hätte. Dennoch hat sie sich weiterentwickelt und das war dann wieder ein Pluspunkt. Ein weiterer positiver Aspekt sind die Rätsel die nach und nach im Buch auftauchen und dann zum Ende hin immer mehr Sinn ergeben und dann letztendlich eine Lösung der Probleme präsentieren.

Fazit
Eine gelungene Fortsetzung. Ich werde den dritten und somit letzten Band der Trilogie auch lesen.

4,5/5 Punkten