Dienstag, 8. Juli 2014

Der Isabell- Faktor (Gayle Friesen)

Ein Sommer ohne Zoe? Das ist wie Weihnachten ohne Baum – also unvorstellbar. Trotzdem findet sich Anna plötzlich ohne ihre beste Freundin, die sich den Arm gebrochen hat, im Sommerlager wieder. Doch langweilig wird es überhaupt nicht. Dafür sorgt in erster Linie die unangepasste Isabell, die echt nett ist, aber Anna vor einige Herausforderungen stellt – besonders als Zoe dann doch noch auftaucht

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Cover
Dieses Cover ist perfekt: Sommer, Sonne, Freundinnen, das sind die Dinge die ich mit diesem Bild assoziiere. Und das passt zum Buch.

Meinung
Ich bin ja ein absoluter Fan von so typischen Mädchen-Sommer-Freundinnen-Büchern, also hoffte ich, dass dieses mir gefallen würde.
Die Protagonistin Anna ist mir sehr sympathisch- sie ist nachdenklich und zieht in ihren Gedanken die witzigsten Metaphern zu bestimmten Situationen, was einerseits sehr unterhaltsam, andererseits kann man sich dann so sehr gut mit ihr identifizieren. Anna ist das nette Mädchen von nebenan und steht immer im Schatten von Zoe, doch da sie für einige Wochen, ohne sie auskommen muss, stellt sie fest, dass sie auch alleine, als Individuum etwas schaffen kann, sodass sie im Prinzip mehr zu sich selbst findet.  Schon zu Beginn wird klar, dass sie diejenige ist, die zurücksteckt, damit andere Vorteile daraus ziehen, bzw. ihren Willen bekommen. Und durch diesen unkomplizierten Charakterzug wurde sie mir sehr sympathisch. Aber auch die anderen Campmitglieder wurden sehr lebhaft dargestellt: es gibt die Zicke, die Mitläuferin, die Gelangweilte, die Friedensstifterin etc. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, sodass sich das Buch gut hinterlesen lässt.

Fazit
Dieses Buch ist die perfekte, leichte Sommerlektüre

5/5 Punkten

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