Donnerstag, 8. September 2016

BUCH VS. FILM | Der Hundertjährige, des aus dem Fenster stieg und verschwand

Hallo alle zusammen!

Heute gibt es einen Post, den ich noch nie so gemacht habe, und deshalb dachte ich, das es dafür mal höchste Zeit ist! Hierbei soll es sich um eine Art Buch-Film- Vergleich Handel, denn ich habe Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson gelesen als auch die Romanverfilmung gesehen. Was ich davon halte werdet ihr in diesem Post erfahren! Ich werde versuchen nicht allzu sehr zu Spoilern, deshalb traut euch ruhig das alles zu lesen, auch wenn ihr nicht das Buch/den Film gelesen/gesehen habt. Nun aber viel Spaß beim Lesen!



Titel: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Darsteller: Robert Gustafsson, Iwar Wiklander, David Wilberg, Mia Skäringer, Jens Hultén
Preis: € 9,99 [D]
Spieldauer: 111 Minuten
Studio: Concorder Video
FSK: ab 12 freigegeben
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Inhalt
Allan Karlsson (Robert Gustafsson) hat Geburtstag. Er wird 100 Jahre alt. Doch anstatt sich auf die geplante Geburtstagsfeier zu freuen, verschwindet er lieber kurzerhand aus dem Altersheim und macht sich in seinen Pantoffeln auf den Weg zum örtlichen Busbahnhof. Raus aus der Langeweile und rein in ein neues Abenteuer, das ist Allans Ziel. Während seiner Reise kommt er erst zu einem riesigen Vermögen, findet neue Freunde und trifft auf Gauner, Ganoven und Kriminelle, bevor er sich mit Elefantendame Sonja auf den Weg nach Indonesien macht. All das ist für Allan aber schon lange nichts Besonderes mehr, hat er doch die letzten 100 Jahre maßgeblich dazu beigetragen das politische Geschehen in der Welt unbewusst auf den Kopf zu stellen…


Meine Meinung
Auf den ersten Blick haben Buch und Film wirklich viel gemeinsam. Die Handlung verläuft geradlinig und die meisten Stellen sind eins zu eins übernommen, was mir natürlich gefallen hat. Jedoch gab es- wie in jeder Buchverfilmung natürlich auch- einige Veränderungen, die einem natürlich nur auffallen, wenn man die Vorlage gelesen hat.
Es gibt einige Charaktere mehr, bzw. manche wurden einfach weggelassen. So gibt es einen Bruder Ricky und einen Obergangsterboss auf Bali, doch dafür wurde Bennys Bruder Bosse weggelassen, als auch Amanda, die Frau von Herbert Einstein. Dies hat dem ganzen nicht allzu einen großen Abbruch getan, auch wenn hierfür einige Handlungsstränge weggelassen, bzw. komplett verändert werden müssen um zu einem Sinn zu ergeben, zu anderem nicht den Rahmen eines Spielfilm zu sprengen. Ebenfalls wurden einige Lebensabschnitte Allans weggelassen, wie beispielsweise seine Zeit in Japan, die Begegnung mit Mao Tse-tung  oder seine Gefangenschaft mit dem anglikanischen Pfarrer. jedoch waren dies nicht so wichtige Stationen in seinem Leben, sodass deren Fehlen nicht auffällt, vorausgesetzt man hat das Buch nicht gelesen. Überzeugend waren vor allem die Darsteller der Gangster.


Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war die Darstellung des Hauptcharakters. Er wirkt im Film sehr Leidend, doch dieser Charakterzug wird im Buch erst um einiges später deutlich, denn so bekam Allan was von einem griesgrämigen Greis, in der literarischen Vorlage ist er trotz seines hohen Alters genauso pfiffig wie in jungen Jahren- auch ein er nicht mehr ganz so mobil ist. Der Humor ist beibehalten geblieben, was natürlich ein großer Pluspunkt ist, denn es ist meiner Meinung ein wichtiger Hauptbestandteil, der das Ganze so außergewöhnlich macht.

Fazit 
Alles in einem ist es eine gelungen Buchverfilmung,  die trotz fast zwei Stunde Spiellänge wie im Flug vergeht. Die Essenz des Buches kommt gut herüber und auch der Humor wurde eins zu eins übernommen. Mit Sicherheit ist der Film kein Meisterwerk, aber dennoch eine gute Alternative, wenn man nicht das Buch lesen möchte.

Habt ihr das Buch gelesen und den Film gesehen? Oder nur eines von beidem? Und wie ist eure Meinung dazu?

Liebste Grüße, 
Elisa

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