Samstag, 28. Februar 2015

Lost on Nairne Island (Eileen Cook)



Titel: Lost on Nairne Island
Autor:  Eileen Cook
Preis: € 16,95 [D]
Einband: broschiert
Seitenanzahl: 304
Verlag: ueberreuter
Reihe: -
Altersempfehlung: 12-15 Jahre
Meine Wertung: 5 Herzchen
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Inhalt 
Isobel hat nur noch ein Jahr bis zum Schulabschluss. Da passt es ihr gar nicht in den Kram, dass ihre Mutter wieder heiratet, und dann auch noch den aalglatten Richard. Auch sein – zwar unheimlich gutaussehender, aber unfreundlicher – Sohn Nathaniel kommt so in Isobels Leben. Gemeinsam übersiedelt die Patchworkfamilie in das herrschaftliche Anwesen Richards auf einer Insel vor der Küste Oregons. Isobel fühlt sich fremd und alleine auf der Insel und dann erscheint ihr in dem alten Haus der Geist von Nathaniels toter Schwester, der sie auf die Spur eines Verbrechens führt. Hat Richard etwas damit zu tun? Oder Nathaniel?

Cover 
Das Cover gefällt mir richtig gut, da es nicht so 08/15 ist. Die Schrift finde ich einfach nur wunderschön. Das Mädchen, dass abgebildet ist, zeichnet; das soll Isobel Leidenschaft- das Zeichen- symbolisieren.

Meinung 
Ich weiß gar nicht mehr, warum ich auf dieses Buch in der Bücherei aufmerksam geworden bin, doch der Klappentext hat mich schließlich neugierig gemacht. Die Handlung beginnt direkt mit der Ankunft von Isobel und ihrer Mutter auf der Insel. Mit der Protagonistin- das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben- konnte ich mich total identifizieren. Sie kommentiert das Geschehen oft mit einem sehr ironisch, witzigem Unterton, was dem Ganzen einen unterhaltsamen Touch gibt. Anfangs mag Isobel- aufgrund ihrer Trotzreaktion, wie ein bockiger Teenager wirken,doch ich konnte ihre Reaktion total nachvollziehen. Ihre Mutter steht nicht hinter ihr, beispielsweise will sie nicht dass Isobel Kunst studiert- obwohl das ihr Talent ist. Zudem ist Dick, Isobels Stiefvater absolut schleimig und war mir absolut unsympathisch, was von der Autorin natürlich gewollt war.
Auch Nathaniel wirkt anfangs arrogant und eingebildet, entpuppt sich aber später als fürsorglicher, netter, cooler Typ. Es gibt viele unheimliche Momente, die wirklich sehr viel Spannung mit sich bringen. Zudem fragt man sich als Leser was hinter all dem steckt.
Die Charaktere die von Bedeutung sind, sind allesamt gut ausgestaltet und wirken sehr lebendig- zudem entwickeln sich Isobel und Nathaniel im Laufe der Handlung, was mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Sowohl die äußeren Begebenheiten, als auch die Gefühle dun Gedanken der Protagonistin werden anschaulich dargestellt und beschrieben.
Die Handlung entwickelt sich im richtigen Tempo und mit einigen Dingen hat man als Leser schon gerechnet, dennoch gibt es, vor allem am Ende unerwartete Wendepunkte.

Fazit
Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Spannung+ Liebesgeschichte+ etwas Übernatürliches= ein perfektes Buch, bei dem lesen noch viel Spaß macht!

5/5 Herzchen

Kommentare:

  1. Tolle Rezi :)
    Der Klappentext klingt echt gut, obwohl ich eben irritiert war, hieß der Stiefvater Dick oder Richard? Na egal, die Idee klingt toll :)

    LG Piglet ♥

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    1. Dick ist so eine Art Spitzname für Richard. Also wie wenn wir zu einem Manfred »Manni« sagen. :)

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