Dienstag, 5. Mai 2015

Requiem [missa pro defunctis] (Lauren Oliver)



Titel: Requiem [missa pro defunctis]
Autor: Lauren Oliver
Preis: € 18,90 [D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 400
Verlag: carlsen
Reihe: Finale einer Trilogie
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Meine Wertung: 4-4,5 Herzchen
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Inhalt 
Lena und Julian sind endlich zurück in der Wildnis. Hier sind sie vorerst in Sicherheit und alles könnte gut sein. Doch etwas zwischen den beiden hat sich verändert, und Lena spürt, dass sie eigentlich zu Alex gehört. Aber auch Alex ist nicht mehr der, den sie immer geliebt hat, und wirkt seltsam abweisend. Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein ruhiges und geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner. Und während die Rebellen alles für den entscheidenden Angriff auf Portland vorbereiten, muss sich Lena ihrer Vergangenheit stellen. 

Cover 
Das Cover ist wieder wunderschön. Die Farbgebung ist diesmal ein verwaschenes Gelb/ Braun und das Leitwort lautet »Freiheit«.
Dies passt perfekt zur Handlung, denn die Protagonistin will für die Freiheit kämpfen.

Meinung 
Ich bin mit großen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, da mich die beiden Vorgängerbände absolut begeistern konnten. Dennoch hatte ich im Hinterkopf behalten, dass die Meinungen, was den finalen Band der »Amor-Trilogie« betreffen, weit auseinandergehen, doch davon wollte ich mich beirren lassen. Diesmal ist das Buch in zwei Kapitelarten aufgeteilt. Zu einem wird aus Lenas Perspektive erzählt, die nach wie vor in der Wildnis ist, zu anderem aus der Perspektive von Hana, die nun geheilt ist und scheinbar das perfekte Leben zu führen scheint.
Lenas Welt ist wieder aus den Fugen geraten, da sie nun zwischen Julian und Alex steht, für die sie beide Gefühle hegt. Doch Alex, ihre erste große Liebe, den sie für Tod hielt, ist extrem abweisend zu ihr und somit erfährt die Protagonistin auch das Gefühl der Eifersucht. Obwohl mir Alex immer sympathisch war, habe ich ihn in diesem Band umso mehr gehasst, da er Lena einfach nur verletzt hat und sich sehr asozial verhalten hat.
Bei ihrer besten Freundin Hana scheint es nicht besser laufen zu können. Aber eben nur scheint. Der ihr zugeteilte Ehemann birgt ein Geheimnis, das Heilmittel scheint bei ihr nicht richtig gewirkt zu haben& sie entdeckt, wie sehr sich die Dinge, die Zustände in Portland, vor allem für die Unterschicht zum negativem verändert haben. Mir haben die Kapitel aus Hana Sicht sehr gefallen, da sich hier wieder der bildliche Schreibstil der Autorin vollkommen entfaltet, mit dem sie Gefühle beschreibt. In Lenas Kapiteln lag der Fokus weniger auf den Gefühlen, sondern eher auf der Handlung, auf der Schwierigkeit zu Überleben, auf der Brutalität er Geheliten, der »Zombies«.
Ich habe mir zu Beginn sehr  schwer getan in die Handlung hineinzufinden, doch nach und nach war ich in der Geschichte. Zudem wurde es am Ende richtig spannend, sodass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
Ein negativer Punkt, der mir persönlich nicht gefallen hat, ist, dass die der Handlung kein wirklicher Abschluss widerfährt sondern die Autorin mehr der weniger mittendrin einen Schlussstrich zieht, der den Leser mit vielen Fragen zurücklässt.

Fazit
Dieses Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits haben sich die Charaktere sehr entwickelt, andererseits kam alles plötzlich so abrupt.
Im Großen& Ganzen aber hat mir das gut gefallen und es ist ein schöner, wenn auch nicht »normaler« Abschluss der Reihe!
4-4,5/5 Herzchen

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