Freitag, 3. Juli 2015

Young Sherlock Holmes- Das Leben ist tödlich (Andrew Lane)



Titel: Young Sherlock Holmes- Das Leben ist tödlich
Autor: Andrew Lane
Preis: € 8,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 432
Verlag: FJB
Reihe: Band 2 von...
Altersempfehlung: 12-15 Jahre
Meine Wertung: 4 Herzchen
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Inhalt 
Ein totgeglaubter Auftragskiller und ein Verbrechen, das ein ganzes Land erschüttert, halten den jungen Sherlock Holmes in Atem. Und dann ist da noch sein Bruder, der irgendwie in dieser Geschichte mit drinzuhängen scheint. In seinem zweiten Fall führt die Spur den jungen Sherlock Holmes an einen Ort, an dem Leben und Tod keinen Wert besitzen, die Wahrheit jedoch unbezahlbar ist.

Meine Meinung 
Endlich, ENDLICH gab es den zweiten Band dieser Buchreihe in der Bücherei. Obwohl mich der erste nicht so vom Hocker gerissen hat, wollte ich diesen Büchern eine Chance geben, da ich schon öfter erlebt habe, dass sich Reihen mit den Fortsetzungen steigern.
Das Cover gefällt mir, wie beim ersten schon gut. Die Farbgebung ist bräunlich/rötlich und auch diesmal ist Sherlock zu sehen, diesmal mit einer Pistole in der Hand. Wie ich festgestellt habe, werden immer die Waffen abgebildet, die auch im Buch ein Rolle spielen.
Auch in diesem Band stolpert der junge Sherlock mehr oder weniger gewollt in ein Abenteuer, das wieder mehr Dimensionen annimmt, als man zunächst denken mag. Mit von der Partie sind Amyus Crowe, Sherlocks Privatlehrer, dessen Tochter Virginia, für die der Protagonistin langsam Gefühle zu entwickeln scheint und natürlich Matthew, Sherlocks bester Freund. Im Vergleich zum ersten Band sind hier alle viel mehr ein eingespieltes Team und ich habe die Charaktere irgendwie lieb gewonnen. Vor allem Sherlock erschien mir reifer und taffer zu sein. Zur Handlung ist zu sagen, dass es wirklich sehr sehr spannend ist. Da Matty entführt wird, reisen Amyus, Sherlock und Virginia auf dem Seeweg nach Amerika, doch auch auf dem Schiff sind sie nicht sicher. Was sich hier abspielt ist meines Erachtens ziemlich brutal und somit definitiv eine Steigerung zum ersten Band. Ebenfalls hat mir gut gefallen, dass die Jugendlichen hier auch mal Initiative ergreifen und nicht auf die Befehle von oben warten. Zudem gab es diesmal einen wirklich widerlichen Bösewicht, bei dessen Beschreibung es einem nur eiskalt den Rücken herunterläuft. Außerdem hat es mir gut gefallen, das Sherlock nun mit dem Thema Verantwortung und Notwehr konfrontiert wird.
Der Autor ist seinem Schreibstil treu geblieben, das heißt ausführliche, detailgetreue Beschreibungen von Landschaften aber auch von den damaligen Begebenheiten, vor allem das Innere des Schiffes konnte ich mir sehr gut vorstellen, obwohl ich von so etwas keine Ahnung habe.
Negativ aber raufgefallen ist, dass das Ende sehr platt gehalten war, sodass sich die letzte Seiten sehr gezogen haben.

Fazit
Hat mir besser gefallen als der erste Band und ich freu mich schon den Dritten zu lesen!
4/5 Herzchen

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