Sonntag, 26. Juli 2015

Young Sherlock Holmes- Eiskalter Tod (Andrew Lane)



Titel: Sherlock Holmes- Eiskalter Tod
Autor:  Andrew Lane
Preis: € 8,99 [D]
Einband:  Taschenbuch
Seitenanzahl: 352
Verlag:  FJB
Reihe: Band 3 von...
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Meine Wertung: 3 Herzchen
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Inhalt 
London, 1868 – Der junge Sherlock Holmes ist einer hinterhältigen Verschwörung auf der Spur. Sein Bruder Mycroft steht unter Mordverdacht und die Beweislage scheint eindeutig: Mycroft wurde mit der Leiche in einem verschlossenen Raum gefunden, ein blutiges Messer in der Hand. Nur Sherlock glaubt an die Unschuld seines Bruders. Doch kann er sie auch beweisen ... und Mycroft vor dem Galgen bewahren? Der dritte Fall führt den jungen Sherlock bis ins eisige Moskau. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Meine Meinung 
Da mir der zweite Band dieser Reihe gut gefallen hat, war ich natürlich gespannt auf die Fortsetzung. Auf dem Cover ist natürlich wieder Sherlock zu sehen, diesmal mit einem Dolch in der Hand. Die Farbgebung ist diesmal braun und ähnelt somit dem Vorgänger. Auch diesmal wird Sherlock mit einem Mord konfrontiert, bei dem diesmal jedoch sein Bruder beteiligt ist. Diesmal wird hier sehr auf Sherlocks Emotionen eingegangen, denn schließlich hat er eine enge Bindung zu seinem Bruder. Hier lernt der vierzehnjährige trotz aufwühlend Gefühle einen klaren Kopf zu bewahren. Auch sein Geigenlehrer Rufus Stone spielt eine entscheidende Rolle, denn dieser arbeitet für seinen Bruder. Zu Beginn gibt es einen Konflikt zwischen Amyus Coro und dem Protagonistinnen,sodass mir sein Lehrer um einiges unsympathischer war als in den Bände zuvor. Matty und Virginia spielen in diesem Band keine Rolle, was ich etwas Schade fand, da mir dieses Dreigespann immer gut gefallen hat. Sherlock entrinnt wieder des Öfteren in brenzligen Situationen knapp dem Tod, meist durch clevere Überlegungen und man merkt, wie Sherlock sich in dieser Hinsicht weiterentwickelt. Auch die Handlung und im Allgemeinen die Abfolge der Ereignisse und Erkenntnisse, ist wie in den Bänden zuvor sehr ausgeklügelt.
Gestört hat mich jedoch, dass in diesem Band die persönliche Komponenten gefehlt hat, ein gewisser Charme und auch die Auflösung war nicht wirklich befriedigend, nicht weil etwas nicht erklärt wurde, sondern weil es diesmal keinen wirklichen Bösewicht gab, dem sich Sherlock am Ende stellen musste. Jedoch lernt der Protagonist, dass er nicht dem trauen sollte und auch nicht kann und dass oft der erste Eindruck täuscht.

Fazit
Das Buch schwächelt leider im Vergleich zum Vorgänger und es war ganz in Ordnung, konnte mich aber nicht vom Hocker hauen, obwohl es durchaus einige spannende Momente gab. Jedoch werde ich den nächsten Band lesen.
3/5 Herzchen

1 Kommentar:

  1. Hallo :) Ich bin durch deinen Kommentar bei Nasti auf dich aufmerksam geworden und gleich mal hier rein geschneit :)
    Ganz liebe Grüße :)
    Ann-Marie
    http://buechereuleswelt.blogspot.de/

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