Montag, 30. Januar 2017

Im Zwielicht- Tagebuch eines Vampirs (Lisa J. Smith)



Titel:Im Zwielicht- Tagebuch eines Vampirs
Autor: Lisa J. Smith
Preis: € 7,95 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 256
Verlag: cbt
Reihe: Band 1 von 13
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Meine Wertung: 3 Herzchen
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Inhalt 
Eine dunkle Ahnung von drohendem Unheil überkommt die 17-jährige Elena, als sie eines sonnigen Morgens eine riesige schwarze Krähe entdeckt, deren Blicke sie unablässig wie aus Menschenaugen zu verfolgen scheinen … Doch kaum betritt Elena die Highschool, ist alle Angst vergessen, denn Hals über Kopf verliebt sie sich in den umwerfenden italienischen Neuzugang: Stefano. Zu ihrer großen Enttäuschung wirkt der zunächst alles andere als interessiert. Doch hinter Stefanos cooler Fassade brodelt es: Auch er ist Feuer und Flamme für die Highschool-Schönheit und schon bald kann er sich seinen leidenschaftlichen Gefühlen nicht mehr widersetzen. Noch ahnt Elena nicht, welch verhängnisvolles Schicksal ihr damit bevorsteht. Denn Stefano hütet ein schreckliches Geheimnis: Elena erinnert ihn nicht nur an seine tragische Liebe – zu allem Übel liegt diese Geschichte auch noch 400 Jahre zurück! Stefano ist in Wirklichkeit nämlich ein Vampir und stammt eigentlich aus dem Florenz des 15. Jahrhunderts! Damals war ein erbitterter Kampf zwischen Stefano und seinem Bruder Damon um die schöne Catarina entbrannt – und durch Catarinas Fluch hatten sich die Brüder in Vampire verwandelt … Hier in der beschaulichen Kleinstadt Fell’s Church, die Stefano gewählt hat, um seinem Schattendasein in Italien zu entfliehen und endlich in der Welt des Tageslichts neu anzufangen, droht sich das Drama von einst zu wiederholen. Denn der Kampf der Rivalen ist noch immer nicht entschieden: Ebenso wie Stefano verliebt sich nämlich auch Damon in Elena. Doch während sich Stefano verzweifelt gegen sein Verlangen nach ihrem Blut wehrt, hat Damon es genau darauf abgesehen: In wechselnder Gestalt versucht er skrupellos, Elenas und Stefanos Liebe zu zerstören, um selbst von ihrem Blut zu trinken. Und plötzlich ist Stefano spurlos verschwunden …

Meine Meinung 
Dieses Buch habe ich schon mal gelesen- mit 13 Jahren. Somit ist es um die sechs Jahre her, dass ich in diese Geschichte abgetaucht bin. Dementsprechend konnte ich mich nur bruchstückhaft daran erinnern, zudem ist die Romanvorlage für die gleichnamige Serie komplett anders, nur einzelne Elemente wurde übernommen, weshalb beides komplett unabhängig voneinander gelesen bzw. geschaut werden kann. Weder das Cover meiner Ausgabe noch dieser gefällt mir gut, aber glücklicherweise zählt der Inhalt.
Begonnen wird mit einem Tagebucheintrag Elenas und man lernt sie auf den nächsten Seiten näher kennen. Sie ist die typische Highschoolqueen: gutaussehend, blond, selbstbewusst. Doch man merkt dass sie nicht mehr ganz so oberflächlich ist, wie sie einst gewesen sein scheint. Ebenso macht sie im Laufe der nicht mal 300 Seiten ein Entwicklung durch: sie bewahrt ihren Stolz, ganz gleich wie pikant die Situation ist, stellt sich ihren Ängsten und bewahrt auch in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf. Ihre beiden Freundinnen Bonnie und Meredith waren mir beide sehr sympathisch, da sie Elena in allen Situationen zur Seite stehen und absolut loyal sind, auch wenn sie typische Teenager sind. Stefano ist der gut aussehende mysteriöse Typ, der unter seiner Fassade von Schulgefühlen und Reue geplagt wird und ebenfalls lässt ihn seine Vergangenheit nicht los. Bruchstückhaft wird diese immer angedeutet, was einen guten Spannungsbogen geschaffen hat, da das Gesamtbild erst am Ende offenbart wurde.
Und natürlich verlieben sich Stefano und Elena sich ineinander. Und das führt zu meinem großen ABER. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden war viel zu kitschig, viel zu oberflächlich und vor allem: es ging viel zu schnell. Ohne sich überhaupt zu kennen oder überhaupt ein Wort miteinander gewechselt zu haben lieben sie sich bedingungslos, sind ein Paar und das hatte das Niveau einer Beziehung von 13-jährigen, die meinen, die große Liebe gefunden zu haben. Kritikpunkt Nummer zwei war, dass eine Vergewaltigung angedeutet wird und die betroffene Person das Erlebte einfach so beiseite schiebt ohne sich damit überhaupt auseinanderzusetzen, bzw. davon überhaupt nicht beeinflusst wird, was sehr unglaubwürdig war. 
Die Geschichte wird immer aus der 3. Person personal erzählt, sodass man einen Einblick in die verschiedenen Gedankenwelten bekommt und man als Leser mehr weiß als die Charaktere. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, da man so einen guten Lesefluss hatte und über die Seiten geflogen ist. Das Buch endet mit einer Art Cliffhanger und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

Fazit
Dieses Buch war zwar nicht herausragend, jedoch hat es mich gut unterhalten und deshalb ich mich auf den zweiten Band freue.
3 / 5 Herzchen

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