Donnerstag, 11. Januar 2018

Biss zum Morgengrauen (Stephenie Meyer)



Titel: Biss zum Morgengrauen
Autor: Stephenie Meyer
Preis: € 9,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 528
Verlag: Carlsen
Reihe: Band 1 von 4
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Meine Wertung: 3+ Herzchen
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Inhalt 
Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennen lernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Aber was ist er dann? Die Geschichte einer verbotenen Liebe beginnt, einer Liebe gegen jede Vernunft.

Meine Meinung 
Wie bewertet man ein Buch, das man circa elf mal gelesen hat (das letzte Mal vor sechs Jahren)? Genau diese Frage habe ich mir beim Reread des Buches gefragt, das mich in das Genre »Jugendbuch« eingeführt hat. Mittlerweile hat Twilight ein neues Cover- meine Ausgabe ist noch die mit dem Halsausschnitt, doch die neue Gestaltung mit dem weißen und roten finde ich auch recht gelungen.
Im Mittelpunkt der Handlung steht die siebzehnjährige Bella Swan, eine durchschnittliche Protagonistin, ohne Nennenswerte Eigenschaften- was sie auf den ersten Blick eher langweilig erscheinen lässt, wenn man aber etwas länger darüber nachdenkt, ist festzustellen, dass sie dadurch recht authentisch wirkt- denn schließlich kann es nicht immer eine unabhängige Powerfrau sein. Edward, der junge Mann, in den sie sich schließlich verliebt, erschien mir dann doch recht blass. Er war zu perfekt, zu glatt, als das man irgendwie ein komplettes Bild eine Person hätte erhalten können, obwohl er so viel Charisma hatte.

S.99
Trotz der Tatsache dass sich das Verliebtsein, beziehungsweise die gesamte Beziehung sich meines Erachtens viel zu schnell entwickelt hat, war die Handlung in sich schlüssig und die Ereignisse haben aufeinander aufgebaut, sodass sich ein stimmiges Bild ergeben hat. Vor allem als die gesamte Familie Cullen in Bellas Leben tritt, wird ein wunderbarer Zusammenhalt gezeigt, eine bedingungslose Loyalität und das Wohl eines anderen wird über das Eigene  gestellt. Viele kritisieren die Art wie Stephenie Meyer ihre Vampire gestaltet hat, wie beispielsweise das Glitzern in der Sonne, mir gefällt der Ansatz jedoch recht gut, da er nicht die gängigen Klischees (abgesehen vom Blut trinken) bedient.
Auch wenn die Geschichte vor Kitsch und Übertreibungen strotzt, so verstehe ich, warum mich dieses Buch als Zwölfjährige so fasziniert hat. Denn welches junge Mädchen wünscht sich nicht diese eine utopische Liebesbeziehung mit dem absolut perfekten, unwiderstehlichen Partner? Da der Schreibstil der Autorin durch sich wiederholende Phrasen einfach und flüssig zu lesen ist, fliegt man recht schnell durch dieses Buch.

Fazit
Auch wenn mich Twilight nicht mehr so begeistern konnte wie früher, wird es dennoch einen besonderen Platz in meinem Herzen behalten. An sich ist das Buch nicht schlecht, aber für meine Ansprüche ist es auch nicht atemberaubend. Ich freue mich aber schon in die Fortsetzung der Geschichte abzutauchen, da es doch einen gewissen Charme hat.


3+ / 5 Herzchen

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