Sonntag, 1. Juli 2018

Angelfall- Tage der Dunkelheit (Susan Ee)



Titel: Angelfall- Tage der Dunkelheit
Autor: Ulla Scheler
Preis: € 9,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 448
Verlag: Heyne fliegt
Reihe: Band zwei von drei
Altersempfehlung: -
Meine Wertung: 4 Herzchen
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Inhalt 
Kaum hat Penryn ihre kleine Schwester Paige aus dem Hauptquartier der Engel in San Francisco befreit, wird diese erneut entführt. Und so muss sich Penryn in den rauchenden Trümmern der Stadt erneut auf die Suche nach Paige machen. Dabei findet sie heraus, welch finstere Pläne die Engel wirklich verfolgen. Ihre letzte Hoffnung ist der gefallene Engel Raffe, der jedoch vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens steht: Soll er auf sein Herz hören und Penryn helfen, oder soll er versuchen, seine Flügel zurückzubekommen?

Der erste Satz
Alle glauben, ich sei tot.

Meine Meinung 
Um ehrlich zu sein, hatte ich ein wenig »Angst« vor diesem Buch. Nicht etwa, weil ich befürchtet, dass es mir Albträume bescheren würde, sondern, weil ich so viele negative Rezensionen/Meinungen etc. pp. zu diesem zweiten Band der Angelfall-Trilogie gelesen habe. Nun, man soll sich schließlich immer sein eigenes Bild machen und habe deswegen versucht, das Ganze so vorurteilsfrei wie möglich anzugehen.
Ich habe wirklich leicht in die Geschichte hineingefunden, obwohl doch schon eine Monate vergangen waren, seit ich den ersten Teil gelesen habe. Penryns Erzählungen knüpfen direkt an das Ende des vorherigen Buches an. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin keinen »seichten« Einstieg wählt, sondern es direkt mit vollem Karacho weitergeht, sprich Spannung ohne Ende, die sich ausnahmslos durch das ganze Buch zieht, sodass man wie die Protagonistin nicht wirklich zum Verschnaufen kommt. Ebenfalls wird die Grausamkeit und Brutalität dieser apokalyptischen Welt nun viel deutlicher porträtiert, sodass es mir an nicht wenigen Stellen eiskalt den Rücken hinuntergelaufen ist. Hier gab es wirklich eine Steigerung im Vergleich zum Auftakt der Trilogie. Ebenso nicht zu verachten ist die Handlunsgdichte- das Buch hat sich an keiner einzigen Stelle gezogen, da en krasses Ereignis nach dem anderem eintritt, was natürlich dazu beigetragen hat, dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Jedoch habe ich genau an dieser Handlungsdichte etwas zu kritisieren: mir hat an einigen Stellen der rote Faden  zw. die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Stationen gefehlt, sodass mir Vieles vorkam, als passiere es nach dem Zufallsprinzip und als hätte die Autorin zu viele gute Ideen in ein Buch verpacken wollen.
Eine dieser guten Ideen waren die Rückblinden aus der Sicht von Raffen Schwert, das die Protagonistin bei sich trägt. Diese Rückblenden waren nicht nur spannend und informativ, sondern haben auch diverse Ereignisse aus Band eins in ein komplett anderes Licht gerückt.

S. 8
Zu erwähnen ist ebenfalls Penryns Entwicklung: auch wenn die ganze Grausamkeit nicht spurlos an ihr vorübergehen- was übrigens sehr authentisch ist, denn niemand, der die Apokalypse durchlebt, kann wirklich bei klarem Verstand bleiben- so reißt sie sich sehr am Riemen und handelt in vielen gefährlichen Situationen äußerst mutig. Hört nicht auf, obwohl alles verloren scheint. Dieses Durchhaltevermögen und die Aufopferung und Loyalität ihrer Schwester gegenüber habe ich sehr bewundert. Jedoch fand ich den Humor, der an einigen Stellen zum Einsatz kommt nicht nur unpassend, sondern auch äußerst aufgesetzt, genauso wie Pernrys Beziehung zu Raffe: sie haben sich nur einmal geküsst und plötzlich ist er die große Liebe, trotz der Tatsache, dass sie das ganze buch eifach kaum etwas miteinander zu tun hatten? Wirklich? Ich hoffe sehr, dass sich das im finalen Band noch klären wird.

Fazit
Entgegen meiner Erwartung steht dieses Buchs einem Vorgänger in Nichts nach und ich freue mich schon sehr auf den Abschluss der Trilogie!
4 / 5 Herzchen



Weitere Bände:

Hier geht es zu allen Rezensionen der Trilogie.

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